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Evernote Nutzen • Produktivität

So definierst du Erfolg neu und findest Freude am Leben

Wie geht es dir im Moment? Fühlst du dich erschöpft? Ausgebrannt? Fällt es dir schwer, eine angemessene Umgangsweise für die ganze Situation zu finden? Falls ja, bist du damit nicht allein. 2020 war ein Jahr, das die meisten von uns gerne vergessen würden, da COVID‑19 Auswirkungen auf jeden Aspekt unseres Lebens hatte.

Womöglich bist du mit großen Zielen in das Jahr 2020 gestartet (so wie wir!), nur um dann festzustellen, dass sie auf der Strecke blieben, weil das Leben eine unerwartete Wendung genommen hat. Das ist natürlich frustrierend. Aber versuche, dich nicht an Plänen zu messen, die du in „der Zeit davor“ gemacht hast, oder deinen eigenen Fortschritt mit dem anderer zu vergleichen. Anstatt dich für dein „Scheitern“ zu bestrafen, schlagen wir eine radikale Idee vor: Du kannst Erfolg neu definieren.

Vielleicht hast du nicht wie geplant abgenommen, mit dem Rauchen aufgehört oder das Buch geschrieben. Manchmal ist es schon eine Leistung, einfach nur den Tag heil zu überstehen. Es bedeutet nicht, dass du deine Träume aufgibst; es bedeutet, dass du lebst, um dich durch einen weiteren Tag zu kämpfen. Die Neudefinition von Erfolg berücksichtigt deine veränderten Umstände und befreit dich von dem Zwang, alles sofort erreichen zu müssen.

Eine Zeit zum Reflektieren

„Es kann kein Leben ohne Veränderung geben, und Angst vor dem zu haben, was anders oder ungewohnt ist, bedeutet Angst vor dem Leben zu haben.“

–Theodore Roosevelt

Vor einem Jahr begannen wir diese Beitragsreihe mit einem Versprechen: Wir würden dir helfen, „deinen eigenen flexiblen Werkzeugkasten für Erfolg aufzubauen – mit einer einjährigen Reihe, in der die wesentlichen Bausteine für Produktivität abgehandelt werden“. Damals wussten wir noch nicht, was das Jahr 2020 bringen würde. Und so mussten auch wir den Begriff „Erfolg“ für uns neu definieren: vom ursprünglichen Vorhaben, dir zu helfen, produktiver zu werden, hin zum Vorhaben, dir dabei zu helfen, dich auf unbekanntem Terrain zurechtzufinden.

Der Beginn eines neuen Jahres bietet sich an, kurz innezuhalten, um über das Erreichte nachzudenken und seine Ziele und Absichten für das kommende Jahr festzulegen. Jetzt, mit dem Vorteil der Rückschau, gibt es eine letzte Frage, die zu beantworten ist: Nach allem, was du im Jahr 2020 durchgemacht hast, wie sieht Erfolg jetzt aus?

Um dir bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen, möchten wir unsere eigenen Reflexionen anstellen und auf die vorherigen Beiträge dieser Reihe zurückblicken, um zu sehen, wie du sie anwenden kannst, wenn du dir deine Ziele für das Jahr 2021 und darüber hinaus setzt. Jeder dieser Beiträge enthält ein Teil des Puzzles, das dir nach der Fertigstellung alles bietet, was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen.

Nachfolgend findest du nun also neun unverzichtbare Werkzeuge für den Erfolg – wie auch immer du ihn definierst.

Lege schlechte Gewohnheiten ab

Millionen von Menschen sagen, dass sie bestimmte Aspekte ihres Lebens verbessern wollen (Englisch), aber Untersuchungen zeigen auch (Englisch), dass nur acht Prozent von ihnen ihr Ziel tatsächlich erreichen werden.

Das Problem ist, dass wir Gewohnheitstiere sind … im wahrsten Sinne des Wortes. Die Psychologin Wendy Wood meint dazu (Englisch): „Wenn man eine Handlung in einem bestimmten Kontext immer und immer wieder wiederholt und dann eine Belohnung dafür erhält, lernt man sehr langsam und schrittweise, diesen Kontext mit diesem Verhalten in Verbindung zu bringen.“

Um deine schlechten Gewohnheiten abzulegen, versuche es stattdessen mit diesen Strategien:

  • Ermittle deine auslösenden Reize. Lade die von Evernote bereitgestellte Vorlage Tägliche Rückbesinnung herunter, und erfasse darin deine Empfindungen und Reaktionen. Du kannst auch Tagebuch führen (Englisch), um deine Gefühle zu dokumentieren und negative Gedanken und Emotionen zu verarbeiten – ohne dich sorgen zu müssen, was andere denken könnten.
  • Erhöhe den Widerstand. Indem du es dir erschwerst, deinen schlechten Angewohnheiten zu frönen, fällt es dir leichter, sie zu eliminieren. Wenn du beispielsweise süchtig nach deinem Smartphone bist, lege es in eine Schublade, sobald du es nicht nutzt. Oder erstelle eine Einkaufsliste in Evernote, um Impulskäufe von ungesunden Dingen zu vermeiden.
  • Ersetze schlechte durch gute Gewohnheiten. Solange du immer wieder die gleichen auslösenden Reize erlebst, wird dein Gehirn mit den gleichen alten Routinen reagieren. Erstelle stattdessen eine Tabelle und füge für jedes deiner Reaktionsmuster, das du ändern möchtest, eine Zeile hinzu. Trage anschließend die „guten“ Gewohnheiten ein, durch die du sie ersetzen möchtest. Beispielsweise könntest du neben „Um 15 Uhr ein Stück Kuchen essen” als Alternative „Einen Apfel essen“ eintragen.
  • Verfolge deinen Fortschritt. Verwende die Vorlage für das Gewohnheiten-Protokoll von Evernote, um im Blick zu behalten, wie gut du dich in Bezug auf deine neuen Gewohnheiten schlägst. Aber sei nicht zu hart mit dir, wenn du einmal einen Tag auslässt! Sei nachsichtig mit dir dafür, dass du auch nur ein Mensch bist, und greife dein Vorhaben einfach möglichst schnell wieder auf.

Mache einen Plan

Einen Plan aufzustellen, mag dir lästig erscheinen, wenn du eigentlich vorhast, dass deine Reise in ein besseres Leben sofort beginnen möge. Aber neue Territorien lassen sich leichter durchqueren, wenn man eine Karte hat – ganz unabhängig davon, ob du nun Urlaub machen, dir eine Beförderung verdienen oder ein neues Unternehmen gründen möchtest.

Nachfolgend findest du einige Maßnahmen, mit denen du dir deine eigene Handlungsgrundlage schaffen kannst.

  • Schreibe dein Ziel auf. Das einfache Niederschreiben eines Ziels erhöht die Wahrscheinlichkeit, es zu erreichen (Englisch), um 42 Prozent. Du kannst es beispielsweise mithilfe der von Evernote bereitgestellten Vorlage Jahresziele festhalten. Oder wenn du Stift und Papier bevorzugst, kannst du den Zettel mit Evernote scannen, um später einfach darauf zurückgreifen zu können.
  • Unterteile deine Ziele in kleine Häppchen. Erstelle einen Plan, der dein Ziel in kleine, aufeinander aufbauende Schritte unterteilt. Schreibe jeden Schritt auf und setze dir eine Frist für seine Fertigstellung. Verwende die von Evernote bereitgestellten Vorlagen Tagesplaner und Wochenplaner, und erstelle für jeden Schritt, den du machen musst, einen Eintrag – und vergiss nicht, dich unterwegs für deine Fortschritte zu belohnen!
  • Unterziehe deinen Plan täglich einer Prüfung. Bleibe auf Kurs, indem du eine Erinnerung einrichtest, um deine Ziel-Notiz regelmäßig durchzusehen – möglichst täglich. Auf diese Weise kannst du dir ein Tagesziel setzen und deinen Fokus auf Dinge richten, die von Belang sind.
  • Bleibe zielorientiert. Sobald du einen Zwischenschritt deines Plans abgeschlossen hast, nimm dir einen Moment Zeit, um deinen Fortschritt zu feiern und deinen Plan neu zu bewerten: Ist er nach wie vor praktikabel? Musst du irgendwelche Anpassungen vornehmen? Dies hilft dir nicht nur dabei, dir in Erinnerung zu rufen, warum du das Ziel überhaupt in Angriff genommen hast, sondern es verleiht dir auch einen dringend benötigten Energieschub.

Bleibe fokussiert

In Zeiten der Ungewissheit (*auf alles Mögliche zeigend*) besteht das Ziel nicht darin, sofort wieder das alte Topniveau in Bezug auf die Produktivität zu erreichen. Stattdessen geht es zunächst darum, über den Tag verteilt Phasen zu finden und Räume zu schaffen, die der Konzentration förderlich sind, und sich auf diese Weise allmählich von all den Ablenkungen freizumachen.

Nachfolgend findest du vier Tipps, um dich besser auf deine Aufgaben konzentrieren und deine anstehende Arbeit erledigen zu können:

  • Übe deinen Geist darin, Ablenkungen zu ignorieren. Wenn man sich über längere Zeiträume konzentrieren muss, gilt das Motto „weniger ist mehr“. Das besagt zumindest die Wissenschaft hinter der Pomodoro-Technik (Englisch), nach der man seinen Arbeitstag in 25‑Minuten-Abschnitte mit fünfminütigen Pausen unterteilen sollte. Du kannst diese Evernote-Vorlage (Englisch) verwenden, um deine Pomodoro-Aufgaben zu erfassen.
  • Lerne deinen ultradianen Rhythmus kennen. Innerhalb eines 24-Stunden-Tages durchlaufen wir 90-minütige Blöcke von Produktivität und erhöhtem Konzentrationsvermögen, auch bekannt als ultradianer Rhythmus. Verwende diese Evernote-Vorlage, um dein Konzentrations-, Enthusiasmus- und Energieniveau zu verfolgen, und hebe dir deine kreativsten und strategischsten Projekte für die Zeiten auf, in denen du dich am besten konzentrieren kannst.
  • Schalte einfach mal ab. Nein, im Ernst. Sich selbst zu gestatten, sich zu festgelegten Zeiten Tagträumen hinzugeben, kann eine erstaunlich effiziente Produktivitätsstrategie sein. Plane feste Zeiten für das Herumschweifen deiner Gedanken ein, und nutze Evernote, um entsprechende Erinnerungen einzurichten. Aber achte dabei darauf, ein Zeitfenster auszuwählen, in dem dein ultradianer Rhythmus nicht gerade auf konzentrierte Anstrengung ausgerichtet ist.
  • Wähle den richtigen Ort aus. Wenn du zu Hause kein getrenntes Arbeitszimmer hast, können kontextuelle Hinweise dafür sorgen, dass sich ein umgenutzter Raum anders anfühlt. Mache ein Foto von den Gegenständen an deinem „Arbeitsplatz“ oder erstelle eine Checkliste. Auf diese Weise erleichterst du dir die Vorbereitung des Bereichs für deinen Arbeitstag, um dich an die Arbeit zu machen.

Sorge für mehr Ordnung

Durch mangelnde Organisation wird viel Zeit und Geld verschwendet (Englisch). Das letztendliche Ziel sollte es sein, dein Leben zu organisieren, um dir dabei zu helfen, zur Ruhe zu kommen und klare Gedanken fassen zu können. Zwar wird die konkrete Ausgestaltung für jeden Menschen anders aussehen, aber du kannst zumindest verschiedene Ansätze ausprobieren, um zu sehen, welche bei dir auf Resonanz stoßen:

  • Erstelle Namenskonventionen für Beschriftungen und digitale Dateien. Dies hilft dir dabei, Ordnung in deinem digitalen Arbeitsbereich zu halten. Beginne die Namen deiner wichtigsten Notizen mit einem Sonderzeichen oder Emoji, damit sie in der Notizliste immer ganz oben angezeigt werden. Oder verwende das Datumsformat JJJJ-MM-TT, wenn du nach Datum sortieren möchtest, damit die alphabetische Reihenfolge mit der Datumsreihenfolge übereinstimmt.
  • Nutze Automatisierungen, um Apps zu vernetzen. Wenn du den ganzen Tag über ständig zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herspringst, beeinträchtigt dies nicht nur deine Produktivität, sondern erhöht dies auch die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen verloren gehen oder zu viele deiner Daten in bestimmten Anwendungen abgeschottet werden. Werkzeuge wie Zapier und IFTTT können dir dabei helfen, deine Lieblingsanwendungen zu vernetzen, sodass die Daten automatisch zwischen den einzelnen Anwendungen fließen können.
  • Optimiere den Platz auf deinem Schreibtisch. Bestimme die drei bis fünf Gegenstände, die du am häufigsten benutzt und bewahre nur diese Dinge in Reichweite auf. Oder sorge dafür, dass dein Schreibtisch unseren natürlichen Hang zur linearen Verarbeitung widerspiegelt: Platziere „eingehende Elemente“ (wie deinen Computer oder dein Telefon) auf der linken Seite und „ausgehende Elemente“ (wie ausgefüllte Unterlagen, Briefmarken, Hefter) auf der rechten Seite.
  • Verzichte auf Papier. In Papierform vorliegenden Unterlagen kannst du ganz einfach mithilfe der Kamerafunktion deines Smartphones in Evernote einscannen. Tippe dazu in der Evernote-App auf das Kamerasymbol und richte die Kamera auf das einzuscannende Dokument.
  • Mache dir Organisation zur Gewohnheit. Nimm dir Zeit zum Organisieren, so wie du es für ein Meeting oder eine große Veranstaltung tun würdest. Halte dir am Ende jedes Tages zehn Minuten frei und richte eine entsprechende Erinnerung ein, um deinen digitalen und physischen Arbeitsbereich aufzuräumen, oder nimm dir jeden Freitag eine Stunde Zeit, um dich ganz auf die Organisation zu konzentrieren. Mithilfe der von Evernote bereitgestellten Vorlage „GTD – Wöchentliche Überprüfung“ kannst du mühelos den Überblick behalten.

Lass dich inspirieren

Steve Jobs sagte einmal (Englisch): „Kreativität bedeutet nur, die Dinge zu verknüpfen. Wenn man kreative Menschen danach fragt, wie sie etwas gemacht haben, fühlen sie sich ein wenig schuldig, weil sie es nicht wirklich gemacht haben, sie haben lediglich etwas erkannt.“

Die nachfolgenden drei Schritte helfen dir dabei, diese schwer zu fassenden Verknüpfungen herzustellen und deiner Kreativität neuen Schub zu verleihen:

  • Schule dein Gehirn in divergentem Denken. Auf diese Weise förderst du spontanes, freies Denken, das mehrere Lösungen für ein Problem in Betracht zieht. Eine Möglichkeit, diese Fähigkeit zu schulen, besteht in Synektik-Übungen. Zu Beginn suchst du dir zwei beliebige Dinge aus, beispielsweise eine Lampe und eine Packung Taschentücher, und notierst dir so viele Assoziationen, wie du dir vorzustellen vermagst. Wiederhole diese Übung jeden Tag mit anderen Gegenständen.
  • Halte alle deine Ideen fest. Es ist wichtig, einfach alles festzuhalten, damit du vom Verknüpfen zweier zufälliger Objekte zu einer inspirierten Verknüpfung zweier Ideen gelangen kannst, zwischen denen zuvor kein Zusammenhang bestand. Erstelle als Erstes ein Notizbuch namens „Ideen“ in Evernote, um all deine Einfälle festzuhalten, und plane dann regelmäßig Zeiten ein, in denen du sie alle durchgehst.
  • Bringe das Unerwartete ins Spiel. Je vielfältiger deine Erfahrungen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass du innovativ bist. Du kannst deiner Kreativität auf die Sprünge helfen, indem du eine Biografie liest, ein neues Hobby beginnst, Musik hörst oder dich mit jemand Neuem unterhältst. Speichere und kommentiere PDF‑Dateien und andere Inhalte in Evernote, um deine Gedanken und Reaktionen festzuhalten, während du dem Unerwarteten begegnest.

Bleibe offen für Möglichkeiten

Wenngleich es wichtig ist, sich zu konzentrieren, kann ein zu starker (Englisch) Fokus auf eine Sache zu einem Tunnelblick führen, der dich von neuen Ideen abschottet. Infolgedessen kann dir deine Arbeit nach einer Weile profan und uninspiriert vorkommen.

Nachfolgend findest du vier Strategien zum Aufbrechen der Monotonie, damit du offener für Inspiration sein kannst:

  • Lade Neues ein. Menschen sind tendenziell inspirierter, wenn sie offen für neue Erfahrungen (Englisch) sind. Es geht nicht nur darum, Abstand zum vorliegenden Problem zu gewinnen, sondern auch darum, sich auf etwas außerhalb der normalen Routine zuzubewegen, um gezielt den Kopf frei zu bekommen und Platz für neue Ideen zu schaffen.
  • Nimm unterschiedliche Perspektiven ein. Hierbei geht es nicht darum, dich mit anderen zu vergleichen, sondern darum, in deinem eigenen Tätigkeitsfeld nach qualitativ hochwertigen Inhalten Ausschau zu halten, die eine Sache aus anderen Perspektiven angehen. Speichere alles, was dich auf Ideen für eines deiner Projekte bringt, in Evernote – und zwar unabhängig davon, ob du gerade am Computer sitzt oder ein Mobilgerät in der Hand hältst.
  • Übe ohne Druck. Die Entwicklung deiner Fähigkeiten in Bezug auf das angestrebte Ziel, ist vergleichbar damit, Schienen für kommende Inspiration zu verlegen. Wirf zu Beginn jeder Arbeitswoche einen Blick in deinen Kalender und plane mindestens 30 Minuten freie Zeit ein. Auf diese Weise erhältst du einfach so einen heiligen Zeitraum in deiner Woche, in dem du deine arbeitsbezogenen Fähigkeiten ausbauen kannst.
  • Wenn die Inspiration einsetzt, empfange sie mit offenen Armen. Sollte es dir jemals nicht gelungen sein, eine flüchtige Erkenntnis festzuhalten, sei unbesorgt, das passiert (Englisch) auch den Besten von uns. Um dem zu begegnen, halte deine Werkzeuge zum Erfassen unerwarteter Gedankenblitze stets griffbereit. Synchronisiere dein Evernote-Konto auf all deinen Geräten und verwende Favoriten, um jederzeit direkten Zugriff auf die Notizen zu haben, in denen du deine Inspirationen erfasst.

Halte deine Ideen fest

Der Gründer von Evernote, Stepan Pachikov sagte einmal: „Ein interessanter Moment im Leben dauert nur einen Augenblick.“ Die Herausforderung besteht darin, diese Momente – diese brillanten Ideen – festzuhalten, damit sie ewig weiterleben können. Daher braucht man eine Strategie, um sie einzufangen, sobald die Inspiration zuschlägt.

Nachfolgend findest du einige Vorschläge, wie du Ideen aus deinem Kopf bekommst, um sie zu einer Notiz zu machen:

  • Besänftige deine Zweifel durch freies Schreiben. Das Ziel des freien Schreibens ist einfach: Schreiben ohne anzuhalten. Lege ein Zeitlimit fest, führe deinen Stift zum Papier oder deine Hände auf die Tastatur und höre nicht auf, bevor die Zeit abgelaufen ist. Erstelle in Evernote eine spezielle Notiz, die als Journal bzw. Tagebuch fungiert, in dem du alle Ergebnisse deines freien Schreibens speichern kannst.
  • Diktiere deine Iden. Wenn es dir schwerfällt, deine kreativen Ideen per Stift oder Tastatur festzuhalten, mache eine Audioaufnahme und erläutere die Idee in natürlicher Sprache. Nimm direkt in Evernote eine Audionotiz auf, und ergänze sie später um Kommentare. Du kannst auch die Spracherkennung deines Geräts verwenden, um deine Ideen automatisch transkribieren zu lassen.
  • Erstelle eine Mindmap. Wenn eine neue Idee noch im Entstehen begriffen ist, kann man sich unmöglich auf die Details konzentrieren. Halte stattdessen den Funken der Inspiration beispielsweise in Form eines einzelnen Wortes oder Bildes als Starthilfe für neue Anregungen fest. Skizziere deine Mindmap mit dem Finger oder einem Eingabestift direkt in Evernote auf deinem Smartphone oder Tablet.
  • Schaffe Raum für Zusammenarbeit.  Erstelle zu Beginn einfach ein Notizbuch in Evernote und klicke auf die Schaltfläche zum Freigeben, um deine Kollegen und Kolleginnen zur Mitarbeit einzuladen. Das Endergebnis ist eine gemeinschaftliche, multimediale Darstellung der Ideen aller Beteiligten. Speichert und kommentiert Bilder und PDF‑Dateien in Evernote, und verwendet den Web Clipper, um inspirierende Webseiten zu erfassen.

Trainiere deine Anpassungsfähigkeit

Man kann nie genau wissen oder kontrollieren, was der nächste Tag bringen wird, aber man kann kontrollieren, wie man mit Veränderungen umgeht. Wirst du eher ins Straucheln geraten und untergehen, oder wirst du eher festen Boden finden und neue Chancen ergreifen? Deine Anpassungsfähigkeit kann im Zusammenspiel mit den ähnlich gearteten Wesenszügen der Resilienz (Englisch) und der emotionalen Intelligenz (Englisch) das Pendel in die gewünschte Richtung ausschlagen lassen.

Nachfolgend stellen wir dir drei Maßnahmen vor, die du sofort umsetzen kannst, um anpassungsfähiger zu werden und selbst die beängstigendsten Veränderungen zu bewältigen:

  • Orientiere dich an deinem Polarstern. Um anpassungsfähiger zu werden, brauchst du Ziele, die groß genug sind, um in deinem Leben als wahrer Norden dienen zu können, sowie ein ausreichendes Verständnis von dir selbst, um feststellen zu können, wo du dich in Bezug auf diese Ziele befindest. Stelle dir selbst folgende Fragen: Was ist meine persönliche oder berufliche Bestimmung? Was verleiht mir als Mensch das Gefühl von Erfüllung? Welche Aspekte von mir sind so grundlegend, dass äußere Veränderungen ihnen nichts anhaben können? Schreibe deine Antworten nieder und komme auf sie zurück, wann immer du dich verunsichert oder ziellos fühlst.
  • Dehne deine Komfortzone aus. Glücklicherweise musst du dich nicht zwischen Bequemlichkeit und Panik entscheiden. Es gibt noch eine dritte Zone dazwischen (Englisch), die „Lernzone“, in der wir anpassungsfähiger werden. Eine allgemeine Notizsammlung oder eine Notiz voller Anregungen (Englisch) in Evernote kann dir dabei helfen, interessante Gedanken, Artikel und Bilder festzuhalten, um dir als endlose Quelle der Inspiration zu dienen.
Three concentric circle representing the Comfort Zone, Learning Zone, and Panic Zone.
  • Lerne aus deinen Fehlern (und Erfolgen). Dieser Ansatz mag im ersten Moment wie ein direkter Weg zu geringerem Selbstwertgefühl klingen, aber ein Protokoll der eigenen Fehlschläge stellt in Wirklichkeit ein wirksames Instrument für Wachstum (Englisch) dar. Suche gezielt nach den spezifischen Gründen, warum etwas nicht geklappt hat. Hättest du eine bessere Ausbildung oder Schulung benötigt? Einen besseren Plan? Mehr Unterstützung von deinen Kollegen und Kolleginnen? Wie kannst du dich besser auf deinen nächsten Anlauf vorbereiten? Das Entscheidende ist nicht, dass du es vermasselt hast, sondern dass du dich verbessern kannst.

Meistere die Selbstdisziplin

Ungeachtet all der Turbulenzen, die uns das Jahr 2020 beschert hat, ist jeder neue Tag eine Gelegenheit, deinen Lebensplan zu revidieren, dein Ziel neu auszurichten und es erneut zu versuchen. Neben dem Erstellen eines Plans für das, was du erreichen willst, gibt es eine entscheidende Fähigkeit, die du beherrschen musst: Selbstdisziplin. Wenn unerwartete Ereignisse eintreten (und das werden sie mit Sicherheit), wirst du dank ihr die Kraft haben, der Versuchung zu widerstehen und weiterhin auf deine Ziele fokussiert zu bleiben – ganz gleich, was das Leben dir zumutet.

Einige der Werkzeuge, die du auf dieser Reise bereits kennengelernt hast, sind vielseitig anwendbar. Nachfolgend findest du drei Tipps zum Lernen von Selbstdisziplin, die dir dabei helfen werden, in schwierigen Zeiten stark zu bleiben:

  • Erfasse deine Ziele und lege dich fest. Wenn du ohne Karte quer durchs Land fährst, wirst du zwar irgendwo ankommen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es nicht der von dir erhoffte Ort ist. Genauso verhält es sich mit deinen Zielen: Ohne einen Plan, wer weiß da schon, wo du landen wirst? Erstelle stattdessen in Evernote eine Notiz mit einer Checkliste, um für jedes Ziel einen Aktionsplan aufzustellen. Verwende den Web Clipper, um Inhalte aus dem Web zu erfassen, die dir dabei helfen, das Erreichen deines Ziels zu visualisieren.
  • Verstehe deine Stärken … und Schwächen. Sobald du ein tieferes Verständnis davon erlangt hast, in welchen Bereichen du am leistungsfähigsten bist und in welchen du vielleicht ein wenig Unterstützung benötigst, kannst du deine Stärken ausspielen und deine Schwächen minimieren. Verwende die Evernote-Vorlage Tagesprotokoll – Konzentration und Energie, um deine deine produktivsten Zeiten zu ermitteln und deinen Tag entsprechend zu planen.
  • Verfolge, reflektiere und bessere deine Ziele nach. Man kann schnell davon entmutigt werden, wenn etwas schiefläuft, aber allein die Tatsache, dass du es überhaupt versucht hast, ist schon ein Sieg. Du hast dabei nämlich etwas Wichtiges gelernt: nämlich, was nicht funktioniert. Verwende die Evernote-Vorlage Wöchentliche Überprüfung, um mithilfe dieses Wissens Änderungen an den Stellen vorzunehmen, an denen es erforderlich ist, und versuche es weiter, bis du Erfolg hast.

Wenn uns das Jahr 2020 etwas gelehrt hat, dann, dass es unabhängig davon, wie gut man für die Zukunft geplant hat, immer Überraschungen geben wird. Wahrer Erfolg entsteht, wenn man lernt, mit diesen unerwarteten Änderungen umzugehen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man erreichen will. Manchmal genügt es, seine Pläne leicht anzupassen, manchmal muss man seine gesamte Definition von Erfolg überdenken. Aber mit einem klaren Verständnis von den Herausforderungen, denen man gegenübersteht, und der Entschlossenheit, sie zu überwinden, kann man seine Ziele dennoch erreichen.

Mit Evernote lassen sich Aufgaben effektiv und mühelos organisieren.

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