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Update für 2020: Unsere Fortschritte und der weitere Weg

Es ist Januar, und damit hat ein neues Jahr begonnen. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um euch in Bezug auf unsere Bemühungen, euch ein besseres Evernote zu bieten, auf den aktuellen Stand zu bringen.

Vor einem Jahr, zu Beginn meiner Zeit als CEO bei Evernote, sagte ich, dass wir zunächst die Grundlagen verbessern müssen, um Evernote als Unternehmen insgesamt voranzubringen. Für das Jahr 2019 gab ich folgende drei Ziele als für unsere Prioritäten vor:

  1. Wir wollten ein in sich schlüssiges, einheitlicheres Evernote-Erlebnis schaffen; ein Erlebnis, bei dem die wesentlichen Funktionsmerkmale, auf die wir uns alle verlassen, reibungslos funktionieren.
  2. Wir entschieden uns, die Art und Weise der Entwicklung und Auslieferung unserer Software zu ändern, damit wir Verbesserungen und neue Funktionen schneller und in höherer Qualität bereitstellen können.
  3. Wir entschlossen uns zu einer Optimierung der Kerninfrastruktur, auf der Evernote basiert, damit wir einen Service anbieten können, der alle unsere Erwartungen in Bezug auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit erfüllt.

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass wir bei all diesen Zielen erhebliche Fortschritte gemacht haben, die sogar über das hinausgehen, über das wir im vergangenen Jahr bereits berichtetet haben. Aber darauf komme ich später noch zurück.

Zunächst ist es wichtig, eine offene und ehrliche Bestandsaufnahme vorzunehmen. Zu Beginn des Jahres 2020 haben wir noch nicht alles erreicht, was wir uns vor einem Jahr vorgenommen hatten. Um die drei genannten Ziele zu erreichen, müssen wir noch einige wichtige Etappen zurücklegen. Noch sind wir nicht ganz dort angekommen, wo wir – das Evernote-Team, unsere Kunden, unsere Community und unsere Partner – Evernote zum jetzigen Zeitpunkt gerne gesehen hätten.

Der offensichtlichste Makel in unserem Auslieferungsplan ist unser Versäumnis, die neuen Mobil- und Desktop-Apps für die allgemeine Öffentlichkeit freizugeben. Meiner Schätzung nach liegen wir bestenfalls 3 bis 4 Monate hinter unserer Planung zurück. Grund dafür ist sicherlich nicht ein Mangel an Einsatz oder Fokussierung. Aber manche Berge erweisen sich als schwieriger zu besteigen, als man denkt, wenn man sich auf den Weg macht – und wir mussten auf unserer bisherigen Reise sehr viel klettern.

Im Endergebnis stehen euch viele der Verbesserungen, die wir in unseren „Hinter den Kulissen“-Videos bereits demonstriert haben, noch nicht zur Verfügung. Das ist enttäuschend für euch, aber auch für uns selbst. Wir werden weiterhin alles daransetzen, diese Verbesserungen auf den Markt zu bringen, damit wir alle in den Genuss eines besseren Evernote kommen und auf dieser verbesserten Grundlage schnell damit beginnen können, weitere Neuerungen einzuführen.

Aber es gab im vergangenen Jahr auch bedeutende Erfolge zu vermelden. Lasst mich kurz einige der Höhepunkte rekapitulieren, die wir im Jahr 2019 gemeinsam erlebt haben:

Eure Reaktionen auf den neuen Notiz-Editor, der bereits in unserer modernisierten Webversion verfügbar ist, waren durchwegs positiv. Das methodische Vorgehen, das wir bei den Betatests, dem Einholen von Feedback, der Einführung von Verbesserungen und der schrittweisen Freigabe des neuen Notiz-Editors verfolgt haben, erwies sich als äußerst wirkungsvoll. Und diese erste Version des neuen Notiz-Editors ist nur der Anfang; wir verfolgen bereits Pläne, ihn in den kommenden Monaten weiter zu verbessern.

Unsere runderneuerte Suchfunktion, die ebenfalls bereits in der Webversion verfügbar ist, stieß ebenso auf äußerst positive Resonanz. Den Freigabeprozess haben wir anhand unserer Erkenntnisse aus der Entwicklung des Editors modelliert. Während der Betaphase für die Suchfunktion haben wir kontinuierlich Änderungen an der Funktionalität und Optimierungen an den Relevanz-Algorithmen vorgenommen sowie Fehler aufgespürt und behoben. Wir erhalten nach wie vor Rückmeldungen von Nutzern dazu, wie sie sich die Suchoberfläche für ihren Desktop-Computer wünschen. Auch in den kommenden Monaten werden wir uns weiter mit der Suchfunktion befassen.

Mit unseren „Hinter den Kulissen“-Videos haben wir einen neuen Kommunikationskanal ins Leben gerufen, der einerseits Transparenz über unsere aktuellen Arbeitsschwerpunkte schafft und andererseits pragmatisch den tatsächlichen Ist-Zustand schildert. Das gesamte Unternehmen wurde von der konstruktiven Art und Weise inspiriert, in der ihr diese Videos aufgenommen, auf sie reagiert und euch mit ihnen auseinandergesetzt habt – in etlichen Fällen durch Feedback, das sich noch vor der ersten öffentlichen Freigabe positiv auf den Verlauf der weiteren Arbeit ausgewirkt hat.

Auch in geschäftlicher Hinsicht ist Evernote weiter gewachsen. Zum Ende des Jahres 2019 hatten wir mehr Abonnenten als zu Jahresbeginn zu verzeichnen, wodurch wir in dem Jahr einen positiven Cashflow erwirtschaften konnten. Eine gesunde Bilanz mag auf den ersten Blick nicht wie ein Highlight klingen, aber ein finanziell gesundes Evernote steht für ein Unternehmen, auf das ihr euch auch langfristig verlassen könnt.

Wenn ihr unsere Verlautbarungen das ganze Jahr über verfolgt habt, ist nichts von dem bisher Gesagten neu für euch. Also komme ich nun zu einigen der erst kürzlich vollendeten Erfolge, über die noch nicht viel gesagt wurde:

  • die überarbeitete, moderne Webversion,
  • die erste Vorschauversion unserer überarbeiteten mobilen Clients, und
  • die erfolgreiche Datenmigration in der Cloud.

Im Dezember haben wir einer kleinen Gruppe von Nutzern unangekündigt eine komplett überarbeitete Version unserer modernisierten Webversion bereitgestellt. Und wie geplant, haben sie es nicht bemerkt. Äußerlich ist diese Version kaum von derjenigen zu unterscheiden, die viele von uns bereits tagtäglich nutzen. Aber intern wurde die Codebasis mithilfe einer neuen Code-Bibliothek zur Steuerung der Kommunikation zwischen Client und Cloud (dazu später mehr) einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Dies ist ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf das zweite Ziel, das ich mir für Evernote Anfang 2019 gesetzt hatte. Unser Ziel bei diesem Vorhaben bestand darin, einige alte, verrostete Unterbauten durch ein glänzendes neues Fahrwerk zu ersetzen, ohne dass es jemand merkt. Und bis jetzt lief alles gut. Im Laufe der nächsten Monate werden wir diese Version nach und nach weiteren Nutzern zur Verfügung stellen, bis alle Nutzer der Webversion in den Genuss dieser neuen und verbesserten Client-Infrastruktur kommen.

Ebenfalls im Dezember haben wir die erste Version unserer komplett überarbeiteten Android- und iOS-Apps für einen kleinen Kreis von Betatestern freigegeben. Mit diesen Apps (die im Dezember auch in einem „Hinter den Kulissen“-Video zu sehen sind) demonstrieren wir, wie wir durch die Vereinheitlichung von Design und Funktionalität der mobilen Versionen mit den Neuerungen unseres Web-Clients unsere ersten beiden Ziele erreichen wollen. Dazu gehören unter anderem die Anpassung des neuen Notiz-Editors und der neuen Suchfunktion an kleinere Bildschirme, ein konsistentes Navigationssystem sowie die Übernahme von Verbesserungen, die bislang nur auf einer der Plattformen eingeführt wurden, in beide mobile Apps (beispielsweise werden Schlagwörter nun sowohl unter Android als auch unter iOS vollständig unterstützt).

Nichts von all dem wäre ohne die Tester unseres Betaprogramms möglich gewesen. Euer Feedback ist entscheidend für die Entwicklung unserer Apps, damit sie euren Bedürfnissen entsprechen, also: Bitte weiter so! Sowohl in Bezug auf die Funktionalität als auch auf die Performance steht uns noch einiges an Arbeit bevor, aber wir werden in den kommenden Monaten immer wieder neue Versionen der mobilen Apps veröffentlichen.

Wie ich bereits erwähnt habe, bauen die neue, überarbeitete Webversion und die überarbeiteten mobilen Clients auf derselben Code-Bibliothek auf, die die Kommunikation zwischen den Apps und der Cloud regelt. Auch wenn dies für unsere Nutzer auf den ersten Blick nicht relevant zu sein scheint, stellt die Vereinheitlichung unserer Codebasis und der internen Architektur über alle Evernote-Apps hinweg einen großen Schritt hin zu einem besseren Evernote-Erlebnis für alle dar. Sie führt unmittelbar zu einem vorhersehbaren und plattformübergreifend konsistenten Verhalten des Service (beispielsweise funktioniert die Synchronisation auf verschiedenen Geräten nun gleich). Durch den geringeren zu testenden Codeumfang sind außerdem weniger Fehler zu erwarten und können wir etwaige Fehler leichter und schneller aufzuspüren und gegebenenfalls beseitigen.

Und schließlich werden seit Ende November 100 % eurer Notizinhalte von einem komplett neuen Speichersystem in unserer Cloud verarbeitet und synchronisiert, ohne dass es jemandem aufgefallen ist – auch das ist ein gutes Zeichen! Dies ist ein bemerkenswerter Schritt in Richtung unseres dritten Ziels. Das Verschieben von über 9 Milliarden Notizen im laufenden Betrieb von einer Speicherarchitektur in eine andere, ohne dass es jemand merkt und ohne irgendwelche Ausfallzeiten, ist vergleichbar mit einem Radwechsel an einem fahrenden Bus. Es erforderte eine knifflige Migration von der (Warnung: Nerdsprache voraus) gewachsenen Legacy-Architektur, die seit Jahren die Grundlage für die Serverarchitektur von Evernote bildete, hin zu einer skalierbaren, horizontalen „Cloud“-Implementierung. In diesem Bereich gibt es zwar noch viel zu tun (nächster Punkt: Freigabeberechtigungen), aber sobald wir mit diesem Prozess fertig sind, werden wir eines der größeren Hindernisse für unsere Innovationsfähigkeit beseitigt haben – ein Hindernis, das Evernote seit Jahren im Weg steht.

Bei diesen neueren Errungenschaften handelt es sich um grundlegende Bausteine, um die drei Ziele zu erreichen, die wir uns Anfang 2019 für Evernote gesetzt haben. Damals bat ich darum, etwas Geduld mit uns zu haben, und wie ich oben bereits erwähnte, hängen wir dem Plan etwas hinterher. Keiner von uns ist glücklich darüber, das Jahr 2020 damit zu beginnen, euch weiterhin um Geduld zu bitten. Aber die gute Nachricht lautet, dass wir uns (und damit auch ihr euch!) mittlerweile auf der Startrampe befinden.

Der überarbeitete Web-Client (in eingeschränkter Version), die neuen mobilen Clients (in der ersten Vorschau) und die (noch nicht veröffentlichten) neuen Clients für Windows, macOS und (ja!) Linux werden Evernote zusammen mit der laufenden Neuausrichtung der Architektur sowie der Datenmigration in die Cloud in die Lage versetzen, Neuerungen in einer Qualität und in einem Tempo bereitzustellen, das wir lange nicht mehr erlebt haben.

Am spannendsten an der ganzen Sache ist für mich – und ich hoffe, auch für euch – der Umstand, dass es sich bei der „Ziellinie“ für die Neuausrichtung der Basis eigentlich gar nicht um eine Ziellinie handelt. In Wirklichkeit ist es die Startlinie für ein neues Rennen, und zwar hin zu einer völlig neuen Generation von Innovationen und Verbesserungen des Evernote-Erlebnisses. In einigen ruhigeren Ecken von Evernote haben wir bereits mit dem Rennen begonnen, und ich freue mich schon jetzt darauf, euch die Früchte dieser Arbeit zu präsentieren, sobald die Zeit reif dafür ist.

Vielen Dank für eure ungebrochene Geduld und Unterstützung. Wir arbeiten weiterhin hart daran, euch stolz zu machen, das Vertrauen, das ihr in uns setzt, zu erfüllen und weiterhin zu verdienen – und ein Evernote abzuliefern, in das sich jeder von uns neu verlieben kann. Getreu dem Motto #everbetter werden wir Evernote gemeinsam immer besser machen.

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