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Vermeide mit diesen einfachen Tipps ein Burn‑out im Homeoffice

Genz gleich, ob du Führungskraft, Freiberufler oder Angestellter bzw. Angestellte bist, die Arbeit von zu Hause aus wurde in den vergangen Jahren schnell zur neuen Normalität. Unternehmen haben festgestellt, dass sie Bürokosten sparen können, wenn sie ihre Belegschaft zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten lassen. Gleichzeitig erhalten die Beschäftigten mehr Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und sparen Zeit und Geld in Bezug aufs Pendeln. Die Verlagerung der Arbeit nach Hause hat aber nicht nur die Wirtschaft nachhaltig verändert, sondern ich auch neue Stressfaktoren und Herausforderungen hervorgebracht, die es zu bewältigen gilt.

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Beispielsweise kann durch die Arbeit im Homeoffice ein Burn‑out schnell zu einem Problem werden, wenn man sich nicht darum kümmert. Die Isolation und fehlende Struktur haben auf manche Arbeitnehmer/‑innen negative Auswirkungen, die sich wiederum auf ihre Produktivität niederschlagen und eine Reihe von Problemen in Bezug auf ihr Wohlbefinden nach sich ziehen können. Die gute Nachricht ist, dass die Geschäftsführung und Teamleitung einiges zur Vorbeugung gegenüber diesen potenziellen Problemen unternehmen kann – indem sie dafür sorgen, dass die Beschäftigten im Homeoffice alles haben, was sie brauchen, um ihre Arbeit aus der Ferne zu erledigen; indem sie Kanäle einrichten, um mit anderen Teammitgliedern in Kontakt zu bleiben; und indem sie sie bei einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützen. Gleichzeitig müssen die Beschäftigten selbst aktiv werden, um ihr eigenes Gleichgewicht zu finden. Zwar ist jedes Unternehmen anders, aber ein paar allgemeine Tipps können dir dabei helfen, dieses Gleichgewicht in deinem Arbeitsbereich zu finden. Ganz gleich, ob du nun Führungskraft, Freiberufler oder Angestellte/‑r bist – ein Burn‑out ist unbedingt zu vermeiden.

Für Führungskräfte

Führungskräfte haben die Aufgabe, die Geschäftspolitik des Unternehmens umzusetzen und gleichzeitig die Bedürfnisse der ihnen unterstellten Beschäftigten im Blick zu behalten. Dies wird bei einem Homeoffice-Modell erheblich komplizierter, da die Vorgesetzten mit mehreren Zeitplänen jonglieren müssen, um festzulegen, wer ins Büro kommt und wer nicht. Dinge wie Reinigungspläne müssen angepasst werden, Überstunden müssen geregelt werden und gelegentlich kommen auch gemeinsam genutzte Schreibtische und vergleichbare Verfahren der neuen Normalität ins Spiel.

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Führungskräfte jonglieren jeden Tag mit mehreren Aufgaben, und die Verantwortlichkeiten in dieser Position sind häufig mit hohem Zeitaufwand verbunden. Das bedeutet, dass Führungskräfte genauso anfällig für ein Burn-out durch die Telearbeit sind wie alle anderen – womöglich sogar noch anfälliger. Für viele Führungskräfte ist es normal, 12 bis 16 Stunden am Tag und auch an den Wochenenden zu arbeiten. Wenn dies in die private Zeit übergreift – wie es bei der Arbeit im Homeoffice der Fall sein kann –, kann es auch leicht zu einem Burn-out kommen.

Die Lösung

Fördere eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nicht nur für die anderen Teammitglieder, sondern auch für dich selbst.

Indem du die gleichen Techniken auf dein Team anwendest, kannst du auch bei ihnen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Leben sorgen.

Power-Tipp: Die Start-Ansicht von Evernote ist ein hervorragendes Mittel, um deinen Tagesablauf zu organisieren und zu optimieren. Sie ist vollständig an deine Bedürfnisse anpassbar, damit dir nur die benötigten Inhalte präsentiert werden, und ermöglicht es dir, im Handumdrehen Änderungen vorzunehmen und Erinnerungen einzurichten.

Für Selbständige

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Selbstständige machen einen immer größeren Anteil der Arbeitskräfte aus. Die meisten von ihnen arbeiten von zu Hause aus, daher ist es keine Überraschung, dass sie extrem anfällig für ein Burn-out sind.

Selbstständige folgen häufig einem Arbeitszyklus von „Schlemmen oder Hungern“. Daher neigen sie dazu, so viele Projekte zu übernehmen, wie sie in ihrer verfügbaren Zeit gut bewältigen können. Wenn man dabei nicht aufpasst, kann dies leicht zu Erschöpfung oder Schlimmerem führen, vor allem wenn man von zu Hause aus arbeitet – was sich negativ auf die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben auswirken kann.

Die Lösung

Finde eine Balance für deinen Arbeitszyklus als Freiberuflerin bzw. Freiberufler von Zuhause aus, um unnötige Erschöpfung und Burn‑out zu vermeiden.

Power-Tipp: Selbständige können sich auf Meetings, Präsentationen und andere Termine vorbereiten, indem sie Notizen erstellen und diese mit Google Kalender-Terminen verlinken. Das trägt dazu bei, die Belastung zu verringern und das Risiko eines Burn-out zu mindern.

Für Angestellte

Vollzeitbeschäftigte, die von zu Hause aus arbeiten, tun dies in der Regel nach einem festen Zeitplan. Sie können ihren Tag zwar flexibel gestalten, müssen den größten Teil der Arbeit jedoch auf sich allein gestellt erledigen und haben niemanden in der Nähe, mit dem sie sich austauschen können. Auch dies ist ein wichtiger Faktor für Burn‑out durch die Arbeit im Homeoffice.

Die Lösung

Beachte folgende Vorschläge, um der Erschöpfung vorzubeugen:

Power-Tipp: Mithilfe von Aufgaben kannst du deine Planung ganz nach Bedarf anpassen. Setze dir größere Ziele und unterteile sie in überschaubare Tagesaufgaben, während du sie von den To‑do-Listen deines sonstigen Lebens getrennt hältst – und sie gleichzeitig an einem Ort bündelst!

Mach Pausen, auch wenn du nicht müde bist

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Jeder profitiert von Pausen und Erholungsphasen. Wie diese genau aussehen, hängt jedoch von dir und deinen Interessen ab. Du kannst beispielsweise etwas Sport treiben, deinen Hobbys nachgehen, eine halbe Stunde deine Lieblingsserie ansehen oder dich einfach nur auf die Couch legen und nichts tun. Wie auch immer solche Auszeiten für dich aussehen mögen, du solltest sie in jedem Fall einplanen und dir jeden Tag Zeiten für sie freihalten.

Homeoffice sollte nicht strapaziös sein

Das Arbeiten von zu Hause aus kann nicht nur dazu führen, dass du dich am Ende des Tages ausgelaugt fühlst, sondern sich auch auf deine psychische Gesundheit auswirken. Aber das muss nicht sein. Mit dem richtigen Handwerkszeug und einem Blick für praktische Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben kannst du es schaffen, dass es für dich funktioniert und du nicht ausbrennst. Nimm dir Zeit für dich selbst – sowohl auf der mentalen als auch auf der körperlichen Ebene. Lege kurze Pausen ein, um neue Energie zu tanken, höre damit auf, nach Feierabend noch E‑Mails zu checken, und denke immer daran, dass deine Bestleistung jeden Tag anders ausfallen wird.

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