Evernote Business-Vereinbarung

Aktualisiert am 3. Juni 2014 - Neue funktionen »

Dieser Unternehmensvertrag (diese „Evernote BusinessVertrag“ oder diese „Vertrag“) regelt die Nutzung von Evernote Business („Evernote Business-Service“ oder „Evernote Business“) durch die Partei, die diesen Bedingungen zustimmt („Kunde“). Sollte sich der Hauptsitz des Kunden in den Vereinigten Staaten oder Kanada befinden, so ist die andere Partei dieses Vertrags Evernote Corporation, eine Delaware Gesellschaft mit Hauptsitz in Kalifornien, Vereinigten Staaten. Sollte sich der Hauptsitz des Kunden in Brasilien befinden, so ist die andere Partei dieses Vertrags Evernote do Brasil Serviços de Aplicações Ltda., ein Unternehmen mit Hauptsitz Sao Paolo in Brasilien („Evernote Brasil“). Sollte sich der Hauptsitz des Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten, Kanadas und Brasiliens befinden, so ist die andere Partei dieses Vertrags Evernote GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Evernote Corporation mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz. (Der in diesem Vertrag verwendete Begriff „Evernote“ bezieht sich entweder auf Evernote Corporation, Evernote Brasil oder Evernote GmbH, je nachdem, welches Unternehmen Vertragspartei ist beruhend darauf, wo sich der Hauptsitz des Kunden befindet).

Sie müssen diese Evernote Business-Vereinbarung im Namen des Kunden akzeptieren, um ein Evernote Business-Administratorenkonto erstellen zu können. Diese Vereinbarung tritt an dem Tag in Kraft, an dem Evernote dem Kunden das Evernote Business-Administratorenkonto zur Verfügung stellt (der „Tag des Inkrafttretens“). Durch das Akzeptieren dieser Vereinbarung bestätigen Sie, dass Sie diese Vereinbarung im Namen des Kunden überprüft haben und Sie sichern Evernote gegenüber zu, dass Sie berechtigt sind, diese Vereinbarung im Namen des Kunden zu schließen und rechtlich bindend zu machen. Sollten Sie nicht berechtigt sein, den Kunden rechtlich zu binden, so wählen Sie bitte nicht die Schaltfläche zum Akzeptieren der Bestimmungen dieser Vereinbarung aus.

Zusätzlich zu den Bestimmungen und Bedingungen dieser Vereinbarung unterliegt die Nutzung des Evernote Business-Dienstes durch den Kunden den aktuellen Nutzungsbedingungen für Evernote-Dienste (die „Nutzungsbedingungen“), und Evernotes zurzeit aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bezüglich der Abwicklung von Rechnungen (die „Geschäftsbedingungen“), die auf der Evernote-Website veröffentlicht sind. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den Nutzungsbedingungen und dieser Vereinbarung haben die Bestimmungen dieser Vereinbarung hinsichtlich des Evernote Business-Dienstes Vorrang.

Sollte der Kunde daran interessiert sein, einen anderen von Evernote bereitgestellten Service oder andere Produkte in Anspruch zu nehmen, so kann vom Kunden verlangt werden, dass er einen gesonderten schriftlichen Vertrag eingeht oder dass er die Schaltfläche „akzeptieren“ oder „einverstanden“ auswählt, um Partei eines anderen Vertrags mit Evernote bezüglich des jeweiligen Service oder Produkts zu werden (ein „Gesonderter Vertrag“), und dieser Vertrag soll nicht die besonderen vertraglichen Bestimmungen des Gesonderten Vertrags ersetzen. Sollte ein Widerspruch zwischen den Bestimmungen des Gesonderten Vertrags und diesem Vertrag bestehen, so gehen die Bestimmungen des Gesonderten Vertrags den widersprechenden Bestimmungen dieses Vertrags hinsichtlich des Vertragsgegenstands des Gesonderten Vertrags vor. Sie werden angehalten, eine Kopie dieses Vertrags für Ihre Unterlagen aufzubewahren.

  1. Nutzung des Evernote Business-Service

    Nach erfolgreicher Erstellung eines Kontos und nach Bestätigung der Annahme dieses Vertrags wird Evernote dem Kunden Zugriff auf ein Evernote Administratorenkonto für Unternehmen ermöglichen („Adminstratorenkonto“). Dies schließt den Zugriff auf eine Konsole („Verwaltungskonsole“) ein, die dem Kunden ermöglicht, eine Vielzahl administrativer Tätigkeiten hinsichtlich des Unternehmenskontos des Kunden, der Endbenutzer (jeweils „Endbenutzer“) und hinsichtlich der Notizbücher des Kunden (jeweils ein „Unternehmensnotizbuch“) zu betätigen. Des Weiteren kann der Kunde durch die Verwaltungskonsole unter anderem Endbenutzern ermöglichen, Zugriff auf Unternehmensnotizbücher zu nehmen, Kontodaten zu exportieren, und der Zugriff von Endbenutzern auf Unternehmensnotizbücher kann ausgesetzt oder beendet werden.

    Ein Endbenutzer, der ein Notizbuch erstellt, kann entscheiden ob das Notizbuch ein persönliches Notizbuch ist, welches der Endbenutzer kontrollieren kann („Persönliches Notizbuch“) oder ein Unternehmensnotizbuch, welches vom Kunden kontrolliert wird. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass er keinerlei Kontrolle über die Persönlichen Notizbücher eines Endbenutzers haben wird.

    Der Kunde nimmt zur Kenntnis dass er, indem er Endbenutzern die Möglichkeit bereitstellt, ein Unternehmensnotizbuch zu erstellen oder Zugriff auf ein bereits existierendes Unternehmensnotizbuch zu nehmen, dem Endbenutzer ermöglicht, Daten, Texte, Bilder, Software, Geräusche, Graphiken, Videos, Nachrichten, Markierungen und andere Materialien in verschiedenen Formen und technischen Strukturen („Inhalt“) in einem solchen Unternehmensnotizbuch zu speichern. Der Kunde nimmt zudem zur Kenntnis, dass ein Endbenutzer Inhalt der Unternehmensnotizbücher, bezüglich derer er zugriffsberechtigt ist, kopieren, übertragen oder anderweitig exportieren kann. Der Kunde nimmt auch zur Kenntnis dass, während eine Aussetzung oder Beendigung des Zugriffs auf Unternehmensnotizbücher den Endbenutzer daran hindern wird, Zugriff auf Unternehmensnotizbücher zu nehmen, auf die er zuvor Zugriff nehmen konnte, diese Aussetzung oder Beendigung nicht den Inhalt, den der Endbenutzer zuvor aus dem Unternehmensnotizbuch heraus kopiert hat oder aus ihm heraus übertragen hat, löschen oder anderweitig beeinflussen wird.

    Der Kunde ist damit einverstanden, dass seine Einkäufe nach diesem Vertrag weder unter der Bedingung der Lieferung von Funktionalität oder besonderen Eigenschaften in der Zukunft erfolgen, noch abhängig sind von Evernotes mündlichen oder schriftlichen Äußerungen hinsichtlich zukünftiger Funktionalität oder besonderer Eigenschaften.

  2. Verpflichtungen des Kunden

    Der Kunde ist verantwortlich dafür, (a) sämtliche Kosten und Gebühren zu zahlen, die mit dem Evernote Business-Konto des Kunden in Zusammenhang stehen, sicherzustellen; (b) den Zugriff der Endbenutzer auf Business-Notizbücher durch die Admin-Konsole zu verwalten; (c) die Vertraulichkeit der Passwörter von Administratorenkonten zu wahren; (d) genaue und aktuelle Konten- und Kontaktinformationen aufrechtzuerhalten; und (e) sicherzustellen, dass jegliche Nutzung sämtlicher Administratorenkonten der Einhaltung der Vorschriften dieses Vertrags und dem geltenden Recht entspricht. Der Kunde kann Administratorenrechte an mehrere Mitarbeiter des Kunden erteilen (jeweils ein „Administrator“) und ist allein dafür verantwortlich, je nach Erforderlichkeit die geeigneten Personen als Administratoren zu benennen und ihnen administrative Rechte zu entziehen, die sie nicht länger benötigen. DER KUNDE BESTÄTIGT, DASS ER, FALLS ES KEINEN KONTOADMINISTRATOR GIBT, DER DIESE FUNKTION AUSÜBEN KANN ODER WILL, UND/ODER FALLS DER KUNDE NICHT AUF ANDERE ART DIE ADMINISTRATORKONTEN KONTROLLIERT, MÖGLICHERWEISE NICHT AUF DAS EVERNOTE BUSINESS-KONTO ZUGREIFEN ODER ES KONTROLLIEREN KANN. IN EINEM SOLCHEN FALL IST AUSSCHLIESSLICH DER KUNDE FÜR SÄMTLICHE MÖGLICHERWEISE ENTSTEHENDEN VERLUSTE, KOSTEN UND AUSGABEN VERANTWORTLICH. (s. „Wiederherstellung von Administratorkonten“ weiter unten)

    Der Kunde nimmt zur Kenntnis und erklärt sich damit einverstanden, dass er von jedem Endbenutzer die Zustimmung zu Evernotes Nutzungsbedingungen verlangen wird, bevor er den Evernote Business Service nutzt und dass der Nutzen von Evernote Business diesen Nutzungsbedingungen unterliegt. Der Kunde erkennt an dass eine Verletzung der Nutzungsbedingungen durch einen Endbenutzer zu einer Auflösung des persönlichen Kontos dieses Endbenutzers und des Evernote Business-Kontos des Kunden führen kann. Der Kunde ist nicht berechtigt, Zusicherungen, Gewährleistungen oder Garantien für oder im Namen von Evernote abgeben oder Evernote in jeglicher anderer Weise Endbenutzern gegenüber zu verpflichten.

    Der Kunde kann seine eigenen Regeln hinsichtlich des Zugriffs und des Nutzens seiner Unternehmensnotizbücher durch Endbenutzer erstellen („Kundenvorschriften“). Solche Kundenvorschriften regeln lediglich die Beziehung zwischen dem Kunden und seinen Endbenutzern. Der Kunde ist insbesondere auch dafür verantwortlich von Endbenutzern die erforderliche Erlaubnis einzuholen, um administrative Aufgaben durch die Verwaltungskonsole wahrnehmen und Kundenvorschriften durchsetzen zu können. Evernote ist diesbezüglich weder dem Kunden noch dem Endbenutzer gegenüber verantwortlich oder verpflichtet, und ist insbesondere nicht dafür verantwortlich, dem Kunden bei der Durchsetzung von Kundenvorschriften behilflich zu sein oder Maßnahmen zu ergreifen, die zu den Nutzungsbedingungen oder der Datenschutzrichtlinie im Wiederspruch stehen.

    Der Kunde wird die unbefugte Nutzung seines Evernote Business-Kontos oder der Unternehmensnotizbücher verhindern, und wird unverzüglich jeden unberechtigten Nutzen, von dem er Kenntnis erlangt, beenden. Der Kunde wird Evernote unverzüglich von jedem unberechtigten Nutzen oder Zugriff auf den Evernote Service, von dem er Kenntnis erlangt, informieren.

  3. Wiederherstellung von Administratorkonten

    Wenn der Kunde einen von den Administratorkonten unabhängigen speziellen Autorisierungsprozess einrichten möchte, wie eine schriftliche Anweisung eines Unternehmensmitarbeiters in leitender Funktion oder eines anderen namhaft gemachten Vertreters des Kunden, kann sich der Kunde mit dem Evernote-Kunden-Support in Verbindung setzen, um einen solchen Prozess zu vereinbaren („Genehmigter Kontenwiederherstellungsprozess“). Evernote behält sich das Recht vor, einen solchen Antrag nach eigenem Ermessen anzunehmen oder zurückzuweisen. Wenn der Kunde und Evernote einen genehmigten Kontenwiederherstellungsprozess vereinbart haben, kann der Kunde von Zeit zu Zeit Hilfe bei einem solchen genehmigten Kontenwiederherstellungsprozess anfordern.

    Wenn der Kunde den Zugang zu sämtlichen Administratorkonten verliert und keinen genehmigten Kontenwiederherstellungsprozess eingerichtet hat, sollte der Kunde das Support-Team von Evernote kontaktieren und um Unterstützung bitten, da der Kunde möglicherweise noch Maßnahmen ergreifen kann, den Zugang wiederherzustellen. Wenn der Kunde auch unter Mithilfe des Support-Teams von Evernote den Zugang zu einem Administratorkonto nicht wiedererlangen konnte, behält sich Evernote das Recht vor, per E-Mail einige oder alle Endbenutzer oder jegliche in der Admin-Konsole des Business-Kontos aufgeführten Rechnungs-E-Mail-Adressen („Rechnungskontakt“) zu kontaktieren und einen oder mehrere davon aufzufordern, als Administrator zu dienen und Anmeldedaten entgegenzunehmen, um Zugang zu einem Administratorkonto zu ermöglichen. Der Prozess selbst und die Mittel, mit denen ein Endbenutzer oder ein angegebener Kontakt ausgewählt und mit solchen Anmeldedaten ausgestattet werden, liegen im Ermessen von Evernote.

    Falls durch einen solchen Prozess keine Person Anmeldedaten für ein Administratorkonto erhält („Verlust der Administration“), kann Evernote nach eigenem Ermessen entscheiden, ob eine Person, die Zugang zu einem Administratorenkonto fordert, die nötigen Anmeldedaten erhält, um dies im Namen des Kunden zu tun. In einem solchen Fall muss diese Person Evernote eine Autorisierung dahingehend vorlegen, dass sie in Vertretung des Kunden zur Wiedererlangung des Zugangs zu einem Administratorkonto tätig werden darf, indem sie Evernote einen entsprechenden zufriedenstellenden Beweis erbringt. Durch diese Vereinbarung ist Evernote ermächtigt und autorisiert, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, ob einer Person, die einen Beweis erbringt, dass sie in Vertretung des Kunden agieren darf, die Anmeldedaten für ein Administratorkonto gegeben werden, und der Kunde verzichtet hiermit auf sämtliche Ansprüche gegenüber Evernote, die er aufgrund des Ergebnisses oder aufgrund in irgendeiner Art damit zusammenhängender Ergebnisse solcher Aktionen möglicherweise erheben könnte. Der Kunde kennt und versteht die Bestimmungen des „California Civil Code Section 1542“ („Abschnitt 1542“), die folgenden Inhalt haben: „EINE ALLGEMEINE FREISTELLUNG WIRKT SICH NICHT AUF ANSPRÜCHE AUS, VON DENEN DER GLÄUBIGER ZUM ZEITPUNKT DER AUSFERTIGUNG DER FREISTELLUNG KEINE KENNTNIS HAT ODER DEREN VORHANDENSEIN ZU SEINEN GUNSTEN ER NICHT VERMUTET, DIE, WENN ER DAVON KENNTNIS GEHABT HÄTTE, SICH WESENTLICH AUF SEINEN VERGLEICH MIT DEM SCHULDNER AUSGEWIRKT HÄTTEN.“ Der Kunde verzichtet ausdrücklich und wissentlich auf diese Rechte, auf die Vorteile und den Schutz von Abschnitt 1542 sowie jeglicher anderen Gesetze, Statuten oder Vorschriften auf Staats- oder Bundesebene, die den Umfang einer allgemeinen Freistellung begrenzen könnten.

  4. Einschränkungen

    Der Kunde nimmt die folgenden Tätigkeiten nicht vor und stellt sicher, dass Endbenutzer oder Dritte diese Tätigkeiten nicht vornehmen: (a) Zugriff auf den Evernote Service durch das Evernote Unternehmenskonto zum Kauf oder zur Vermietung anbieten, verkaufen, wiederverkaufen oder Zugriff vermieten; (b) den Versuch unternehmen, den Evernote Service oder jegliche Software oder andere hierin genutzte Komponente nachzukonstruieren („reverse engineering“); (c) den Evernote Business Service in einer Art oder unter Umständen nutzen, unter denen der Nutzen oder das Versagen des Evernote Service zu Tod, Personenschäden oder Umweltschäden führen könnte; (d) Verwendung des Evernote Business-Service auf eine Art und Weise, die geltende Bestimmungen zum Schutz der individuellen Rechte auf persönliche, Gesundheits- oder Finanzdaten verletzt oder dem Health Insurance Portability and Accountability Act aus dem Jahre 1996, the Gramm-Leach-Bliley Act and its implementing regulations, the Privacy Rule1996 widerspricht, ebenso dem Gramm-Leach-Bliley Act und den implementierenden Bestimmungen, der Datenschutzregelung und den Sicherheitsregeln bzw. dem Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, darunter die dort veröffentlichten Fälle, widerspricht, die jeweils gelegentlich aktualisiert werden können; (e) den Versuch unternehmen, durch die Benutzung oder den Zugriff auf den Evernote Service oder Evernote Business einen Ersatz-Service oder einen ähnlichen Service herzustellen.

  5. Anfragen Dritter

    Der Kunde nimmt zur Kenntnis und erklärt sich damit einverstanden dass zwischen den Parteien der Kunde verantwortlich ist dafür, auf Anfragen Dritter zu antworten, die Aufzeichnungen anfordern hinsichtlich des Inhalts von Evernote Business oder dem Nutzen von Evernote Business durch den Kunden oder einen Endbenutzer (eine „Anfrage Dritter“). Sollte Evernote eine Anfrage Dritter erhalten (einschließlich strafrechtliche oder zivilrechtliche Anforderungen von Informationen unter Strafandrohung oder andere rechtlichen Prozesse, mittels derer die Daten des Kunden oder des Endbenutzers verlangt werden), so wird Evernote, soweit dies rechtlich und nach der Anfrage Dritter zulässig ist, den Dritten an den Kunden verweisen um seine Anfrage Dritter zu verfolgen. Evernote behält sich das Recht vor, auf Anfragen Dritter zu antworten, wenn Evernote nach alleinigem Ermessen bestimmt, dass Evernote rechtlich verpflichtet ist einer solchen Anfrage Dritter nachzukommen.

  6. Zahlung

    Der Kunde muss eine Bezahlmethode auswählen, wenn er sein Evernote Business-Konto einrichtet. Administratoren und Rechnungskontakte von Evernote Business-Konten können die Zahlungsinformationen für Evernote Business-Konten ändern, indem sie den Kunden-Support von Evernote kontaktieren. Rechnungskontakte müssen den Kunden-Support kontaktieren und Evernote auf überzeugende Weise demonstrieren, dass sie die Kontrolle über die zuletzt für das Evernote Business-Konto benutzte Bezahlmethode haben, um die Berechtigung zu erhalten, Änderungen vorzunehmen.

    Sämtliche gemäß dieser Vereinbarung durchgeführten Zahlungen unterliegen den Geschäftsbedingungen.

  7. Steuern

    Der Kunde ist für die Zahlung aller Steuern verantwortlich, einschließlich der Zahlung von Verkaufssteuern, Gebrauchssteuern, Verbrauchssteuern, Mehrwertsteuern, Quellensteuern und ähnlicher Steuern, sowie für Zölle, andere Abgaben oder behördliche Auflagen, mit Ausnahme lediglich von Steuern auf Evernotes Nettoeinkommen (gemeinsam „Steuern“), und der Kunde wird Evernote alle Zahlungen nach diesem Vertrag ohne Steuerabzüge leisten. Sollte Evernote verpflichtet sein, Steuern einzuziehen oder zu zahlen, so wird Evernote dem Kunden dies in Rechnung stellen, es sei denn, der Kunde weist eine gültige Freistellungsbescheinigung und Mehrwertsteuernummer vor, die von der zuständigen Steuerbehörde erlassen wurde und/oder sonstige Dokumentation zum Nachweis der Steuerbefreiung. Sollte der Kunde rechtlich verpflichtet sein, Steuern aus Zahlungen an Evernote zurückzubehalten, so ist der Kunde verpflichtet, Evernote eine offizielle Steuerbescheinigung oder ein anderes angemessenes Dokument vorzuweisen, um solche Zahlungen zu beweisen.

  8. Support und Wartung

    Evernote wird dem Administrator gemäß der zum jeweiligen Zeitpunkt der Anforderung des Supports aktuellen und auf Evernotes Business-Website veröffentlichten Supportbedingungen für Evernote Business (die „Evernote Business-Supportbedingungen“) Support zukommen lassen.

    Der Kunde wird auf eigene Kosten dafür verantwortlich sein, seinen Endbenutzern Support im Hinblick auf Probleme zukommen zu lassen, die speziell mit dem Zugriff seiner Endbenutzer auf Unternehmensnotizbücher in Verbindung stehen (z.B. das Zurücksetzen von Passwörtern, die Aussetzung von Konten, die gemeinsame Nutzung von Notizen des Kunden, etc.). Der Kunde wird wirtschaftlich angemessene Anstrengungen unternehmen, um solche Supportanfragen selbst zu lösen, bevor er sie Evernote vorlegt. Sollte der Kunde eine Supportanfrage nicht wie oben dargelegt lösen können, so kann der Administrator des Kunden das Problem an Evernote weiterleiten, und Evernote wird gemäß der Bestimmungen der Evernote Business-Supportbedingungen Support leisten.

  9. Datensicherheit

    Evernote hat bestimmte technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um einen versehentlichen Verlust und unberechtigten Zugriff auf den Inhalt, der in Evernote Business gespeichert ist, sowie eine unberechtigte Nutzung dieses Inhalts zu verhindern. Evernote garantiert jedoch nicht, dass unbefugte Dritte nicht in der Lage sein werden, Zugriff auf Evernote Business zu erlangen, und der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass jeglicher vom Kunden und seinen Endbenutzern in Evernote Business gespeicherter Inhalt auf das eigene Risiko des Kunden und seiner Endbenutzer gespeichert werden. Zudem ist der Kunde dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass Sicherungskopien des Inhalts erstellt werden für den Fall eines Verlustes des in Evernote Business gespeicherten Inhalts. Falls Evernote feststellt, dass ein Dritter ohne Berechtigung auf das Evernote Business-Konto des Kunden Zugriff hatte oder die Anmeldedaten eines Administrators für das Evernote Business-Konto ohne Berechtigung erhalten hat, wird Evernote den/die Administrator(en) des Kunden umgehend darüber informieren.

  10. Datenschutz

    Unsere Datenschutzrichtlinie ist unter evernote.com/privacy veröffentlicht. Durch die Nutzung von Evernote Business erkennt der Kunde alle Bestimmungen der Datenschutzrichtlinie an, akzeptiert sie, und erklärt sein Einverständnis mit ihnen. Dies schließt insbesondere die Vorschriften der Datenschutzrichtlinie zur Nutzung der Informationen zum Konto des Kunden und zur Nutzung des Inhalts des Kunden gemäß der Datenschutzrichtlinie ein.

    Beabsichtigt der Kunde die Verwendung des Evernote Business-Service durch minderjährige Benutzer, ist der Kunde für das Einholen der erforderlichen Genehmigungen seitens der Eltern/des Vormunds oder sonstiger Genehmigungen verantwortlich, die im jeweiligen Rechtsgebiet für die Nutzung eines Evernote Business-Kontos erforderlich sind. Der Kunde muss den Eltern/ dem Vormund eine Kopie der Datenschutzrichtlinie vorlegen, wenn er deren/dessen Zustimmung einholt. Der Kunde muss die Zustimmungen archivieren und auf Nachfrage vorlegen.

    Ohne Einschränkung der vorherigen Anforderung ist der Kunde, sofern es sich um ein Bildungsinstitut in den Vereinigten Staaten handelt, für die Einhaltung des U.S. Children's Online Privacy Protection Act („COPPA“) und (im erforderlichen Umfang) des The Family Educational Rights and Privacy Act („FERPA“) verantwortlich. Der Kunde muss somit die Eltern/ den Vormund von Kindern unter 13 Jahren darüber informieren, welche persönlichen Daten wir zu einem Kind sammeln (siehe unsere Datenschutzrichtlinie). Er muss die erforderliche Zustimmung der Eltern/des Vormunds einholen, bevor er dem Kind die Einrichtung eines Kontos oder die Nutzung von Evernote Business gestattet. Beim Einholen der Zustimmung der Eltern/des Vormunds muss der Kunde diesen/diesem eine Kopie unserer Datenschutzrichtlinie vorlegen. Der Kunde muss die Zustimmungen archivieren und auf Nachfrage vorlegen.

  11. VertraulichkeitConfidentiality

    Die Parteien verpflichten sich, Informationen, die sie von der anderen Partei erhalten haben, die als geschützt oder vertraulich gekennzeichnet wurden, oder die naturgemäß deutlich erkennbar als vertraulich oder geschützt behandelt werden sollten, einschließlich Inhalten von Kunden und anderen Informationen, die der Kunde Evernote zur Verfügung gestellt hat („Vertrauliche Informationen“) nicht an Dritte offenzulegen. In Ausnahme hierzu kann Evernote auf Vertrauliche Informationen des Kunden und seiner Endbenutzer zugreifen, diese offenlegen und zur gemeinsamen Nutzung freigegen soweit diese nötig ist um den Evernote Business-Service nach diesem Vertrag bereitzustellen und soweit dies in der Datenschutzrichtlinie offengelegt wurde. Jede Partei erklärt sich damit einverstanden denselben Sorgfaltsmaßstab anzuwenden, den sie zur Sicherstellung der Geheimhaltung ihrer vergleichbaren eigenen Vertraulichen Informationen anlegt und um die Offenlegung oder den Nutzen von Vertraulichen Informationen zu abzuwenden um zu verhindern, dass die Vertraulichen Informationen in die Öffentlichkeit oder in den Besitz von Personen, die nicht nach diesem Vertrag zum Erhalt solcher Informationen berechtigt sind, gelangen. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit in diesem Abschnitt trifft nicht auf Informationen zu, von denen der Empfänger nachweisen kann, dass sie in einer anderen Weise bekannt wurden als durch Bereitstellung nach diesem Vertrag oder durch die andere Partei. Die Verpflichtung trifft zudem nicht auf Informationen zu die bereits allgemein bekannt sind. Vertrauliche Informationen können des Weiteren offengelegt werden, soweit die Offenlegung notwendig ist, um einer Partei die Einhaltung der anwendbaren Gesetze zu ermöglichen und um eine Entscheidung eines Gerichts zu befolgen oder einer behördlichen Anforderung oder Anforderung Dritter nachzukommen die eine Offenlegung verlangen, dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die andere Partei zuvor über die verlangte Offenlegung informiert wurde, es sei denn, eine solche Mitteilung ist verboten. Die vorstehende Geheimhaltungsverpflichtung besteht, so lange die jeweiligen Informationen Vertrauliche Informationen darstellen.

  12. Warenzeichen

    Evernote kann nach eigenem Ermessen dem Kunden erlauben, sein Logo oder andere Markenzeichen (gemeinsam „Kundenmarkenzeichen“) hochzuladen um diese in der Version von Evernote Business, die von den Endbenutzern des Kunden angesehen werden, anzuzeigen, sowohl gemeinsam mit Evernotes Markenzeichen als auch als ein nur mit dem Markenzeichen des Kunden versehenen Service. Dementsprechend räumt der Kunde Evernote hiermit eine einfache Lizenz ein, die Kundenmarkenzeichen anzuzeigen, vorzuführen, zu vertreiben und sie zu verändern (zu technischen Zwecken, z.B. um sicherzustellen dass Markenzeichen sowohl auf Smartphones als auch auf Computern sichtbar sind), jedoch nur in Verbindung mit der Bereitstellung von Evernote Business an die Endbenutzer des Kunden.

  13. Vorbehalt von Rechten

    Soweit dies nicht ausdrücklich hierin und in den Nutzungsbedingungen vorgesehen ist, verleiht dieser Vertrag keiner der Parteien jegliche Rechte, stillschweigend oder anderweitig, am geistigen Eigentum der anderen Partei. Nach diesem Vertrag wird kein Eigentum oder sonstiges Recht an Evernote Business oder an Software, die von Evernote zur Verfügung gestellt wird („Evernote Software“), an den Kunden übertragen.

  14. Veröffentlichung

    Evernote ist nur dann berechtigt, den Kunden auf Evernotes Website und in Marketingmaterialien als Kunden zu bezeichnen, wenn Evernote die schriftliche Zustimmung des Kunden erhält und unter der Voraussetzung, dass eine solche Bezugnahme keine Zugehörigkeit, kein Sponsoring und keine Unterstützung andeutet.

  15. Befugnis zum Vertragsschluss

    Die Parteien versichern sich gegenseitig, dass Sie über die erforderliche Berechtigung und Befugnis im Rahmen dieser Vertrag und der geltenden Bestimmungen verfügen, um diese Vertrag zu treffen und umzusetzen. Der Kunde sichert zudem zu dass die Person, die die Registrierung des Unternehmens bei Evernote durchführt und diesen Vertrag durch die Verwaltungskonsole annimmt, dazu berechtigt ist, dies im Namen des Kunden zu tun.

  16. Ausschluss

    SOWEIT DIES GESETZLICH ZULÄSSIG IST, WERDEN DIE AUSDRÜCKLICH IN ZIFFER 14 DARGELEGTEN GARANTIEN ANSTELLE JEGLICHER ANDERER AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN GEGEBEN, EINSCHLIESSLICH DER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIE DER ALLGEMEINEN GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT, DER FREIHEIT VON RECHTSMÄNGELN ODER DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. EVERNOTE SCHLIESST JEGLICHE WEITERE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE AUS SOWEIT DIES RECHTLICH ZULÄSSIG IST. INFORMATIONEN ODER RATSCHLÄGE, DIE MÜNDLICH ODER SCHRIFTLICH VON EINER DER PARTEIEN DIESES VERTRAGS, IHRER VERTRETER ODER IHRER MITARBEITER GEGEBEN WERDEN, KÖNNEN NIEMALS EINE GARANTIE DARSTELLEN ODER IN JEGLICHER WEISE DEN UMFANG DER GARANTIEN DIESES VERTRAGS ERWEITERN.

    UNGEACHTET ENTGEGENSTEHENDER BESTIMMUNGEN GARANTIERT EVERNOTE NICHT, DASS DIE EVERNOTE SOFTWARE ODER DER EVERNOTE BUSINESS-SERVICE ALLE ANFORDERUNGEN DES KUNDEN ODER DES ENDBENUTZERS ERFÜLLEN WIRD, ODER DASS DIE INBETRIEBNAHME DER EVERNOTE SOFTWARE ODER DES EVERNOTE BUSINESS-SERVICE UNUNTERBROCHEN UND FEHLERFREI ERFOLGEN WERDEN, ODER DASS ALLE FEHLER DER EVERNOTE SOFTWARE UND DES EVERNOTE BUSINESS-SERVICE AUSGEBESSERT WERDEN. EVERNOTE IST DES WEITEREN NICHT FÜR MÄNGEL ODER FEHLER VERANTWORTLICH, DIE AUS DER VERÄNDERUNG, DEM MISSBRAUCH ODER DER BESCHÄDIGUNG VON EVERNOTE SOFTWARE RESULTIEREN, DIE NICHT VON EVERNOTE VORGENOMMEN WURDEN. EVERNOTE ÜBERNIMMT KEINE GARANTIE, UND HAFTET NICHT IN BEZUG AUF SOFTWARE ODER PRODUKTE VON DRITTEN.

  17. Haftungsfreistellung durch den Kunden

    Im maximal rechtlich zulässigen Rahmen stimmt der Kunde zu, dass er die Firma Evernote, ihre Tochterunternehmen, verbundene Unternehmen, leitende Angestellte, Mitarbeiter und Partner von jeglicher Haftung freistellen und schadlos halten wird von allen Verbindlichkeiten, Schäden (unmittelbare Schäden und Folgeschäden), Verlusten und Aufwendungen (einschließlich Rechtskosten und anderer Honorare), die aus oder in Verbindung mit (i) Verlust der Administration oder (ii) Forderungen entstehen, die (a) von Endbenutzern oder (b) von einem Dritten bezüglich der Kundennutzung und der Endbenutzernutzung der Evernote-Software oder von Evernote Business in Verletzung dieses Vertrags, der Nutzungsbedingungen oder anwendbarer Gesetze geltend gemacht werden. Im Falle einer solchen Forderung werden wir eine Mitteilung hinsichtlich der Forderung, der Klage oder dem anderweitigen Verfahren an den Kunden unter der Kontaktinformation, die wir für das Konto erhalten haben, erteilen, unter der Voraussetzung, dass das Versäumnis der Zustellung einer solchen Mitteilung an den Kunden nicht die Verpflichtung des Kunden zur Freistellung nach diesem Vertrag beseitigen oder verringern soll, es sei denn soweit der Kunde nachweisen kann, dass er durch dieses Versäumnis Nachteile erlitten hat.

  18. Haftungsbeschränkung

    MIT DER AUSNAHME VON (A) DEM VERSTOSS DES KUNDEN GEGEN ZIFFER 2 ODER 3 UND (B) DEN VERPFLICHTUNGEN ZUR FREISTELLUNG IN ZIFFER 16, (I) IST KEINE DER PARTEIEN DER ANDEREN PARTEI GEGENÜBER HAFTBAR FÜR ENTGANGENEN GEWINN, STRAFSCHADENSERSATZ, MITTELBARE SCHÄDEN, ATYPISCHE SCHÄDEN, FOLGESCHÄDEN ODER BEGLEITSCHÄDEN, SOWOHL VERTRAGLICH ALS AUCH DELIKTSRECHTLICH (EINSCHLIESSLICH AUFGRUND VON FAHRLÄSSIGKEIT), DIE AUS, ODER IN VERBINDUNG MIT DIESEM VERTRAG UND/ODER SEINER BEENDIGUNG ODER NICHT-ERNEUERUNG ENTSTEHEN UND (II) DIE GESAMTE UND KUMULATIVE HAFTUNG EINER JEDEN PARTEI FÜR SCHÄDEN HIERUNTER SOLL IN KEINEM FALL DEN BETRAG ÜBERSTEIGEN, DER NACH DIESEM VERTRAG WÄHREND DER ZWÖLF MONATE, DIE DER GELTENDMACHUNG EINER FORDERUNG FÜR SCHÄDEN UNMITTELBAR VORANGEHEN, VOM KUNDEN AN EVERNOTE ZU ZAHLEN IST.

  19. Laufzeit

    Dieser Vertrag tritt am Tag des Inkrafttretens in Kraft und bleibt wirksam bis zum Ende der Laufzeit, die in der Verwaltungskonsole festgelegt ist (die „Laufzeit“), es sei denn und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem er gemäß der Bestimmungen der Ziffer 19 beendet wird.

    Am Ende der ursprünglichen Laufzeit wird die Laufzeit sich automatisch um eine weitere Laufzeit verlängern, soweit dies nicht anders unten aufgeführt ist. Der Kunde wird Evernote die jeweils aktuellen Gebühren für die jeweilige Laufzeit zahlen. Der Kunde kann seine Evernote Business-Bestellung jederzeit vor Ende der ursprünglichen Laufzeit oder jeder folgenden Laufzeit kündigen oder die Anzahl der Konten, die durch die Verwaltungskonsole Zugriff auf Evernote Business haben, reduzieren. Diese Kündigung oder Reduzierung tritt am Ende der jeweils aktuellen Laufzeit für die darauffolgende Laufzeit in Kraft.

  20. Kündigung

    Der Kunde kann diesen Vertrag jederzeit kündigen, indem er sein Evernote Business-Konto über die Admin-Konsole deaktiviert. Er ist jedoch unter keinen Umständen zur Rückerstattung von gezahlten Gebühren oder zur Erstattung einer Gutschrift hinsichtlich von Gebühren, die er Evernote zu diesem Zeitpunkt schuldet, berechtigt. Evernote kann diesen Vertrag durch eine schriftliche Mitteilung an den Kunden mit einer Frist von sechzig (60) Tagen kündigen und wird den anteiligen Betrag aller vorausgezahlten Gebühren für den Zeitraum nach dem Inkrafttreten der Kündigung zurückerstatten.

    Darüber hinaus kann jede Partei diesen Vertrag kündigen, wenn die andere Partei wesentliche Bestimmungen dieses Vertrags verletzt oder nicht erfüllt, und diese Verletzung oder Nichterfüllung nicht innerhalb von dreißig (30) Tagen nach schriftlicher Mitteilung durch die nicht den Vertrag verletzende oder nichterfüllende Partei bezüglich einer solchen Verletzung oder Nichterfüllung behoben wird. Ungeachtet dessen (i) kann jede Partei diesen Vertrag unverzüglich kündigen im Falle einer schwerwiegenden Verletzung der anderen Partei ihrer Verpflichtungen aus Ziffer 10, und (ii) Evernote kann diesen Vertrag unverzüglich im Falle einer schwerwiegenden Verletzung des Kunden seiner Verpflichtungen nach Ziffern 2 und 3 kündigen. Sollte der Kunde diesen Vertrag aufgrund einer Vertragsverletzung durch Evernote beenden, so besteht die einzige und ausschließliche Abhilfe des Kunden, und die gesamte Haftung von Evernote, in der Rückerstattung der vom Kunden an Evernote nach diesem Vertrag gezahlten Gebühren.

    Sollte der Kunde: (i) zahlungsunfähig werden; (ii) freiwillig nach den anwendbaren Konkurs- oder Insolvenzgesetzen einen Insolvenzantrag einreichen, und nicht innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Einreichen des Antrags eine Abweisung oder Beendigung beantragen; (iii) eine Auflösung, einen Vertrag mit Gläubigern zur Zahlung von Schulden oder eine andere finanzielle Umstrukturierung mit Gläubigern vorschlagen; sollte ein Treuhänder, Vermögensverwalter oder ähnlicher Vertreter ernannt werden und Besitz der gesamten oder der wesentlichen Vermögenswerten oder des Unternehmens des Kunden ergreifen, oder (iv) sollte der Kunde eine allgemeine Abtretung zugunsten von Gläubigern vornehmen, so kann Evernote unverzüglich diesen Vertrag durch Abgeben einer Kündigungsmitteilung beenden.

    Eine Kündigung dieses Vertrags soll zum Datum des Inkrafttretens der Kündigung den Zugriff des Kunden und seiner Endbenutzer auf Evernote Business und alle anderen dem Kunden hierunter verliehenen Rechte beenden; die Kündigung jedoch keinen Einfluss auf die Durchsetzung der Verpflichtungen, die zum Zeitpunkt der Kündigung noch nicht erfüllt worden sind. Im Falle einer Kündigung wird Evernote, soweit dies nicht gesetzlich verboten ist, innerhalb einer Frist von weniger als 30 Tagen einen Mechanismus bereitstellen um die Informationen, die der Kunde durch die Nutzung von Evernote Business hochgeladen hat, innerhalb eines begrenzten Zeitraums herunterzuladen oder zu exportieren.

    Die folgenden Ziffern dieser Vereinbarung gelten im Falle einer Kündigung dieses Vertrages fort: Ziffern 2 bis 7, 9 bis 13, 15 bis 18, 20 und 21.

  21. Allgemeine Bestimmungen

    1. Gesamte Vereinbarung. Dieser Vertrag, gemeinsam mit den Nutzungsbedingungen, der Datenschutzrichtlinie und den Gesonderten Vereinbarungen, falls vorhanden, stellt die gesamte Vereinbarung zwischen Evernote und dem Kunden hinsichtlich des Vertragsgegenstands dar, und ersetzt alle vorherigen oder gleichzeitig erfolgten Vorschläge, Erklärungen und Vereinbarungen. Sollten Geschäftsbedingungen des Kunden Bestimmungen enthalten, so sind diese nicht auf diesen Vertrag anwendbar und sind nichtig. Sollte eine der Vorschriften dieses Vertrags von einem zuständigen Gericht oder Tribunal als ungültig oder nicht durchsetzbar erklärt werden, so wird diese Ziffer insoweit durchgesetzt, wie dies unter anwendbarem Recht zulässig ist, und die anderen Ziffern dieses Vertrags bleiben wirksam. Die Parteien stimmen zudem überein dass sie, sollte eine solche Ziffer einen wesentlichen Bestandteil dieses Vertrags darstellen, nach Treu und Glauben eine Ersatzbestimmung verhandeln werden um den Zweck dieser Ziffer, soweit nach geltendem Recht zulässig, zu erreichen.

    2. Mitteilungen. Mitteilungen, die nach diesem Vertrag erforderlich oder erlaubt sind, sollen schriftlich durch persönliche Übergabe, via E-Mail oder durch einen weltweit anerkannten Kurierservice wie folgt erfolgen:

      An den Kunden:
      Bei der/den E-Mail-Adresse(n) für den/die dann aktuelle(n) Administrator(en) für das Konto.

      An Evernote Corporation:
      Evernote Corporation
      305 Walnut Street
      Redwood City, CA 94063
      Attn: General Counsel
      Bitte senden Sie eine Kopie an

      An Evernote Brasil:
      Evernote Do Brasil Serviços de Aplicações Ltda
      Avenida Paulista, no 2.300
      Andar Pilotis
      Edifício São Luiz Gonzaga
      CEP: 01310-300, São Paulo/SP
      Attention: Legal Notice
      Bitte senden Sie eine Kopie an

      An Evernote GmbH:
      Evernote GmbH
      Walchestrasse 9
      8006 Zurich, Switzerland
      Attention: Legal Notice
      Bitte senden Sie eine Kopie an

      Der Tag, an dem eine solche Mitteilung zugestellt wird, soll als Tag der Mitteilung gelten, unabhängig davon, welches Datum auf der Mitteilung angegeben wurde. Eine Partei kann durch die Verwaltungskonsole (falls es sich um den Kunden handelt) oder durch schriftliche Mitteilung an den Kunden (falls es sich um Evernote handelt) die Adressen, Personen und/oder Anreden derer, an die Mitteilungen gesandt werden sollen, ändern.

    3. Rechtswahl. Sollte sich der Hauptsitz des Kunden in den Vereinigten Staaten oder Kanada befinden, so gelten für diesen Vertrag und seine Auslegung als versiegeltes Dokument die Vorschriften des Bundesstaates Kalifornien (U.S.A.) zu Verträgen, die in Kalifornien unterschrieben und dort erfüllt werden, jedoch ohne Berücksichtigung der Regeln des internationalen Privatrechts und der Kollisionsnormen. Sollte sich der Hauptsitz des Kunden in Brasilien befinden, so gelten für diesen Vertrag und seine Auslegung als versiegeltes Dokument die Vorschriften Brasiliens zu Verträgen, die in Brasilien unterschrieben und dort erfüllt werden, jedoch ohne Berücksichtigung der Regeln des internationalen Privatrechts und der Kollisionsnormen. Sollte der Hauptsitz des Kunden sich außerhalb der Vereinigten Staaten, Kanadas und Brasiliens befinden, so gelten für diesen Vertrag und seine Auslegung als versiegeltes Dokument die Vorschriften der Schweiz zu Verträgen, die in der Schweiz unterschrieben und dort erfüllt werden, jedoch ohne Berücksichtigung der Regeln des internationalen Privatrechts und der Kollisionsnormen. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf gilt nicht für diesen Vertrag.

      Handelt es sich beim Kunden um eine Regierungsinstitution oder Behörde oder um eine sonstige staatliche Einrichtung in den Vereinigten Staaten („US-Regierungskunde“), und zwingt das geltende Recht den Kunden, Verträge nach bestimmtem Recht unter Verzicht auf andere Rechtsmittel abzuschließen, nach denen der Kunde handeln kann („erforderliches Recht“), gilt der vorherige Absatz nicht für die Nutzung des Evernote Business-Service durch US-Regierungskunden für die Ausübung offizieller Regierungstätigkeiten.

      Verbietet das erforderliche Gesetz einem US-Regierungskunden das Treffen einer solchen Vertrag in den Bedingungen, gilt diese in Bezug auf die Untersagung und im Hinblick auf die Nutzung des Evernote Business-Service in offizieller Regierungsfunktion nicht.

    4. Vereinbarung, Nachfolger und Abtretungsempfänger. Die Bestimmungen dieses Vertrags gelten zugunsten jeder Partei und ihrer zugelassenen Rechtsnachfolger und Abtretungsempfänger und ist gegen sie durchsetzbar. Sollte im Folgenden nichts anderes bestimmt werden, so kann keine der Parteien diesen Vertrag oder ein Recht oder Anspruch aus diesem Vertrag abtreten, noch kann sie Verpflichtungen nach diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung der anderen Partei an Dritte übertragen. Dieser Vertrag gilt zugunsten von Rechtsnachfolgern hinsichtlich des gesamten oder wesentlichen Anteils des Unternehmens und der gesamten oder wesentlichen Vermögenswerte einer jeden Partei, wenn eine solche Rechtsnachfolge in Verbindung mit einer Verschmelzung, einem Verkauf von Vermögenswerten, einer Restrukturierung eines Unternehmens oder anderweitig aufgrund Gesetzes erfolgt und Evernote behält sich das Recht vor, diesen Vertrag an jedes mit Evernote verbundene Unternehmen oder einen jeden Rechtsnachfolger abzutreten. Sollte der Kunde Evernotes Zustimmung zur Abtretung dieses Vertrags verlangen, so muss er eine Mitteilung mit einem förmlichen Antrag auf Zustimmung an Evernote senden und die Details der gewünschten Abtretung zudem mittels eine Mitteilung in der Verwaltungskonsole an Evernote übermitteln. Jede versuchte Abtretung oder Übertragung entgegen dieser Bestimmung ist nichtig und unwirksam. Der Kunde muss sicherstellen dass er die aktuellen Passwörter des Administratorenkontos an jeden Rechtsnachfolger oder Abtretungsempfänger nach diesem Vertrag weitergibt da Evernote trotz Abtretung keine Passwörter zum Administratorenkonto an eine Partei vergibt.

    5. Keine Verbindung. Dieser Vertrag begründet kein Vertretungsverhältnis, keine Partnerschaft, Joint Venture und kein Angestelltenverhältnis zwischen den Parteien. Sollte dies nicht anders hierin festgelegt werden, so ist keine der Parteien berechtigt eine ausdrückliche oder stillschweigende Verpflichtung im Namen der anderen Partei zu begründen, noch kann sie Kontrolle über die Arbeitsverfahren der anderen Partei ausüben.

    6. Höhere Gewalt. Sollte eine der Parteien verhindert sein, einen Teil dieses Vertrags zu erfüllen (mit Ausnahme der Zahlung von Geld) und dies beruht auf Gründen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, einschließlich Arbeitskämpfen, Unruhen, Krieg, behördliche Vorschriften oder Kontrollen, Unfällen, Unfähigkeit, aufgrund von höherer Gewalt Materialien, Services oder Dienstleistungen zu erhalten, so ist die säumige Partei für den Zeitraum der Verzögerung und für einen angemessenen Zeitraum danach entschuldigt.

    7. Auslegung. Die Abschnittsüberschriften in diesem Vertrag wurden lediglich aus Bequemlichkeitsgründen eingesetzt und verändern keine der ausdrücklichen Vorschriften dieses Vertrags, definieren sie nicht und schränken sie nicht ein. Alle Pronomen verweisen je nach Verweis sowohl auf den maskulinen, dem femininen, oder den neutralen Genus und auf den Singular und den Plural. Die Parteien hierzu bestätigen, dass (i) sie die Möglichkeit hatten, diesen Vertrag mit einem Rechtsbeistand ihrer Wahl zu überprüfen, und (ii) dass sie die Vorschriften dieses Vertrags verstehen und freiwillig und bewusst diesen Vertrag eingehen in der Absicht, an die Bestimmungen dieses Vertrags rechtlich gebunden zu sein.

    8. Verzicht und Änderung. Evernote kann in eigenem Ermessen jederzeit diesen Vertrag ändern und wird in einem solchen Fall eine neue Version dieses Vertrags („Geänderter Vertrag“) auf der Evernote Unternehmenswebsite veröffentlichen. Evernote wird dem Kunden zudem mindestens 30 Tage im Voraus via E-Mail (an die E-Mail Adresse, die der Kunde Evernote bereitgestellt) von der Änderung Mitteilung erstatten, mit der Ausnahme dass, sollte ein Update des Vertrags nötig sein, um geltende gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, der Geänderte Vertrag kurzfristiger gültig sein kann, dies wird in der jeweiligen Kommunikation zum Geänderten Vertrag offengelegt werden. Die fortgesetzte Nutzung von Evernote Business durch den Kunden nach Inkrafttreten eines Updates wird als die Zustimmung des Kunden zu den Bestimmungen des Geänderten Vertrags und als seine Zustimmung dazu, an diese gebunden zu sein, gewertet. Sollte der Geänderte Vertrag wesentliche nachteilige Änderungen für den Kunden beinhalten und sollte der Kunde Evernote Business nach den Bestimmungen des Geänderten Vertrags nicht nutzen wollen, so kann der Kunde den Vertrag kündigen indem er Evernote innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Erhalt der Mitteilung der Verfügbarkeit des Geänderten Vertrags eine schriftliche Mitteilung zukommen lässt. Im Falle einer solchen Kündigung kann der Kunde eine teilweise Rückerstattung verlangen, und Evernote wird die anteilige Portion der unbezahlten Gebühren für den Zeitraum nach dem Tag des Inkrafttretens der Kündigung anrechnen. Ansonsten ist kein Verzicht, keine Änderung oder Modifizierung jeglicher Bestimmungen des Vertrags, ein jegliches Abweichen von, oder Zusatz zu den Bestimmungen des Vertrags in einer Bestellung oder anderen schriftlichen Mitteilung wirksam, es sei denn, diese erfolgen schriftlich und die Parteien dieses Vertrags stimmen zu. Sollte eine der Parteien ein Recht, eine Befugnis oder eine Abhilfemöglichkeit nach diesem Vertrag nicht ausüben oder dies verspätet tun, so gilt dies niemals als Verzicht eines solchen Rechts, einer solchen Befugnis oder Abhilfemöglichkeit. Kein Verzicht hinsichtlich einer Bestimmung, Bedingung oder Nichterfüllung dieses Vertrags soll als Verzicht einer anderen Bestimmung, Bedingung oder Nichterfüllung ausgelegt werden. Dieser Vertrag wird nicht durch Handlungen der Parteien oder Handelsbrauch ergänzt oder modifiziert.