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494 • Evernote News

Stand des Produkts

Seit meinem letzten Update in diesem Blog sind drei Monate vergangen, und Evernote war während dieser Zeit außerordentlich fleißig. Im September hatten wir gerade damit begonnen, unsere neuen Apps auszurollen. Jetzt, wo wir in ein neues Jahr starten, ist es nicht nur an der Zeit für einen aktuellen Bericht zur Produktumstellung, die wir gerade vollziehen, sondern auch für einen Rückblick, um eine klare Bilanz unserer Bemühungen zu ziehen – eine, die widergibt, wie sich die Nutzung des Produkts aus unserer Sicht darstellt und was wir von euch zu hören bekommen.

Wir haben mittlerweile neue Apps für alle unsere Kernplattformen veröffentlicht: Windows, macOS, Android und iOS. Android war die letzte Plattform, für die wir die App am 1. Dezember veröffentlicht haben, wobei die App zum jetzigen Zeitpunkt auf Geräte mit Android 10 oder neuer beschränkt ist. Voraussichtlich werden im Laufe der ersten Monate des Jahres 2021 weitere Versionen des Betriebssystems unterstützten werden; bis dahin werden Geräte mit älteren Android-Versionen weiterhin die Evernote-App der Vorgängergeneration verwenden müssen.

Wenngleich wir in Bezug auf unsere von Grund auf neu entwickelten Apps erhebliche Fortschritte gemacht haben, sind die Veröffentlichungen nicht so reibungslos verlaufen, wie wir alle es uns gewünscht hätten. Trotz eines umfangreichen Prozesses zur Qualitätssicherung und langfristig durchgeführter Betatests sind einige unserer Kunden auf frustrierende Fehler und Leistungsprobleme gestoßen.

In den frühesten Versionen erlebten einige Kunden beispielsweise, dass ihre Notizen wiederholt dupliziert wurden, während sie sie bearbeiteten. Fehler in unserer Erweiterung für Freigaben unter iOS sorgten für Probleme beim Clippen von Inhalten, und die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit beim Herunterladen von Notizen für die Offline-Nutzung entsprach nicht den Erwartungen. Ebenso wiesen frühe Versionen unserer Anwendungen für Windows und macOS Probleme mit dem Verlinken von Notizen auf, und die Bedienung per Tastenkombinationen war inkonsistent. Unsere Power-User meldeten uns sehr schnell bislang unbekannte Fehler, darunter auch Berichte über sporadische Synchronisations- und Leistungsprobleme. Zwar haben wir viele dieser Probleme schnell behoben und machen wir mit jeder neuen Version weiterhin große Fortschritte, aber uns ist auch bewusst, dass es frustrierend sein kann, überhaupt auf solche Fehler zu stoßen.

Abgesehen von den Fehlern haben sich manche unserer langjährigen Nutzer über einige Entscheidungen in Bezug auf die Bedienung und Funktionen beschwert, während andere sie loben. Einige Reibereien waren das unvermeidliche Nebenprodukt unserer Entscheidung, das Erscheinungsbild der App plattformübergreifend zu vereinheitlichen. Wie ich bereits in den Videos unserer Reihe „Hinter den Kulissen“ erwähnt habe, hatte sich die Evernote-App im Laufe der Zeit auf fünf verschiedenen Plattformen zu fünf unterschiedlichen Bedienoberflächen entwickelt. Um die Apps wieder zu vereinheitlichen und eine reibungslosere Bedienung auf allen Geräten zu ermöglichen, mussten wir hunderte individueller Entscheidungen zum Nutzererlebnis und zur Funktionalität treffen, die die Grundlage für das neue Evernote bildeten. Wir haben jede dieser Entscheidungen sorgfältig abgewogen, weil sie unweigerlich Kompromisse bedeuteten – Kompromisse, die das Potenzial mit sich brachten, einige Arbeitsabläufe zu verbessern, während andere beeinträchtigt würden.

Aber womöglich noch umstrittener war unsere Entscheidung, die neuen Anwendungen für Windows und macOS zu veröffentlichen, obwohl noch immer einige Funktionen fehlten, die von einigen unserer intensivsten Nutzer verwendet werden. Wir hielten den eingeschlagenen Weg dennoch für richtig, da Nutzer unter Windows und macOS, die auf die fehlenden Funktionen angewiesen sind, weiterhin ihren alten Evernote-Client für Windows bzw. macOS verwenden (und bei Bedarf erneut installieren) konnten. Die neuen Apps bereits jetzt in die Hände der Leute zu bekommen – auch wenn sie nur die Bedürfnisse von 90 % unserer Kunden erfüllten – eröffnete uns die Möglichkeit zur schnellen Weiterentwicklung, sodass wir den Rückstau bei der Bereitstellung früher vorhandener Funktionen abarbeiten und Fortschritte bei neu einzuführenden Funktionen machen konnten.

Rückblickend denke ich, dass wir einen Fehler begangen haben, indem wir es im Vorfeld dieser Veröffentlichungen versäumt haben, angemessene Erwartungen bei unseren Powerusern zu wecken. Hätten wir unseren anspruchsvollsten Nutzern durch eine bessere Kommunikation dazu verholfen, bereits im Vorfeld beurteilen zu können, ob die neue Windows- oder macOS-Version für ihre Zwecke geeignet ist, hätten wir meiner Meinung nach einen Großteil der Irritationen vermeiden können, die sie beim Erkunden der neuen Apps durchlebt haben. Nichtsdestotrotz hat die Markteinführung der neuen Clients uns in die Lage versetzt, das Tempo beim Veröffentlichen neuer Versionen in den letzten Monaten deutlich zu erhöhen, sodass wir nach wie vor der Überzeugung sind, uns auf dem richtigen Weg zu befinden.

Vor diesem Hintergrund möchte ich nun klarstellen, wo wir derzeit stehen.

Wir liefern unsere Software jetzt schneller aus denn je. Das Tempo der Softwareveröffentlichungen war einer der Gründe, warum wir unsere Anwendungen und Infrastruktur von Grund auf erneuert haben. Seit unserem ersten Release für iOS im September haben wir sechs Folgeversionen veröffentlicht, um Fehler und Leistungsprobleme zu beheben und Funktionslücken zu schließen, darunter Sortieroptionen für Suchergebnisse, das Hinzufügen von Schlagwörtern über die Erweiterung zum Freigeben, das Drucken von Notizen sowie die Möglichkeit, passwortgeschützte PDF-Dateien anzuzeigen. Unter Windows und macOS haben wir bereits neun Releases veröffentlicht und damit begonnen, die Funktionslücken zu schließen, darunter die Möglichkeit zum Bearbeiten des Erstellungsdatums von Notizen, die Anzeige von Listen am oberen Bildschirmrand, Verbesserungen beim Dunkelmodus, die Anzeige der Anzahl von Notizen im linken Navigationsmenü sowie die Möglichkeit, mithilfe der Evernote-Hilfsanwendung Schnellnotizen und Screenshots zu erstellen. Wir haben die Notwendigkeit zu mehr Transparenz erkannt, sodass im Abschnitt „Bald verfügbar“ der Versionshinweise auch angegeben wird, was für kommende Releases geplant ist.

Wir priorisieren Synchronisations- und Leistungsprobleme. Das Versprechen von Evernote, dir dabei behilflich zu sein, „dir alles zu merken und alles zu erreichen“, ist auf eine fehlerfreie Synchronisation und eine hohe Geschwindigkeit angewiesen. Wenn die Synchronisation schief läuft oder die Performance nicht stimmt, haben wir unser Ziel nicht erreicht. Bei der Planung von Veröffentlichungen in unserem neuen, beschleunigten Release-Zyklus steht die Behebung dieser Probleme an erster Stelle. Seit der Einführung hat jedes Release Fehlerbehebungen und Verbesserungen in Bezug auf die Synchronisation oder Leistung beinhaltet, und wir werden diesen Schwerpunkt auch weiterhin beibehalten.

Wir hören auf euer Feedback und beziehen es in unser Handeln ein. In einer Größenordnung von Millionen von Kunden zu arbeiten, stellt eine große Herausforderung dar. Praktisch jede Entscheidung sorgt bei den einen für Begeisterung und bei den anderen für Unmut. Glücklicherweise können wir uns auf eine passionierte Nutzerschaft verlassen, die sich die Zeit genommen hat, uns detailliert zu erklären, in welcher Weise sich unsere Änderungen auf ihre verschiedenen Nutzungsweisen von Evernote auswirken. Sollte etwas schief laufen, kann uns dieses Feedback zu einer Neubewertung verhelfen. Beispielsweise haben wir daraufhin erst kürzlich wieder due Möglichkeit eingeführt, dass Nutzer beim Kopieren eines Notiz-Links zwischen den Formaten für einen internen und einen externen Link wählen können. In kommenden Versionen werden wir infolge des Feedbacks eine Reihe von Tastenkombinationen wiederherstellen (mitsamt einer entsprechenden Kurzanleitung), das Menü zum Einfügen an eine Stelle verschieben, die auch auf großen Bildschirmen leicht zu erreichen ist, und das Verhalten von Links in Notizen dahingehend ändern, dass nur noch ein einziger Klick erforderlich ist.

Wir achten auf die Balance zwischen dem Nachreichen fehlender Funktionen aus der alten Version und dem bereitstellen neuer Funktionen. Nutzer, die auf die alten Evernote Legacy-Versionen für Windows bzw. macOS zurückgreifen, wünschen sich zu Recht, dass wir die fehlenden Funktionen aus der alten Version nachreichen. Andererseits freut sich ein Großteil der Evernote-Nutzer auf neue Möglichkeiten. Beide Bedürfnisse haben ihre Berechtigung, weshalb wir sie parallel verfolgen. Dabei werden uns die Vorteile unseres neuen, schnelleren Release-Zyklus zu Gute kommen. Während wir also daran arbeiten, den Funktionsrückstau abzuarbeiten, werden wir gleichzeitig damit beginnen, Betatests für komplett neue Funktionen durchzuführen, um sie in allen unseren neuen Apps bereitzustellen. Für iOS haben wir bereits eine Version veröffentlicht, die die Integration mit Google Drive unterstützt, und vor wenigen Wochen haben wir in kleinem Kreis mit einem Betatest einer bedeutenden neuen Funktion begonnen, wobei sich bereits weitere neue Funktionen in der Pipeline befinden.

Wir fühlen uns weiterhin verpflichtet, Evernote zum Nutzen unserer Kunden immer besser zu machen. Selbstverständlich liegt noch einige Arbeit vor uns, bevor unsere neuen Apps jeden Nutzer zufriedenstellen werden. Aber es ist auch unverkennbar, dass viele unserer Kunden bereits jetzt sehr erfolgreich mit diesen Apps arbeiten, wie wir anhand der besseren Werte in unseren Metriken zur Produktnutzung erkennen können, die über Millionen von Nutzern bestimmt werden. In den neuen Apps erstellen die Nutzer beispielsweise mehr Notizen und geben sie eher frei bzw. versehen sie eher mit Schlagwörtern als in den alten Clients. Unsere Arbeit ist damit zwar noch längst nicht erledigt, aber die Richtung ist klar.

Wir sind davon überzeugt, dass wir alle paar Wochen, mit jedem neuen Release, die Gelegenheit haben, zu zeigen, warum wir dieses Unterfangen vor zwei Jahren in die Wege geleitet haben. Mit jedem Release beseitigen wir weitere Probleme und bewahren wir das Momentum. Mit jedem Release werden wir das Vertrauen derer zurückgewinnen, die auf Probleme gestoßen sind, und uns unserem Ziel nähern, euch alle mit spannenden neuen Funktionen zu begeistern. Ich bin zuversichtlich, dass die ersten Monate des Jahres 2021 einen vielversprechenden Start in ein aufregendes, produktives Jahr mit Evernote darstellen werden.

Mit Evernote lassen sich Aufgaben effektiv und mühelos organisieren.

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