Transparenzbericht 2016

Evernote hält seine Nutzer nicht im Dunkeln darüber, wie ihre Daten geschützt werden. Zu unserem Anspruch auf Offenheit und Transparenz gehört auch, dass wir unseren Nutzern klar darlegen möchten, wie wir auf Auskunftsersuchen von Dritten reagieren.

In diesem Transparenzbericht erläutern wir detailliert, soweit es uns von der Gesetzgebung gestattet wird, die Anzahl und die Arten von Auskunftsersuchen nach Nutzerdaten, die wir im Jahr 2016 erhalten haben. Für Ersuchen zu Straf- oder Zivilprozesse geben wir außerdem an, in wie vielen Fällen wir entsprechende Informationen herausgegeben haben. Diese Transparenz ist im Fall von Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit nicht möglich. Wir dürfen jedoch die Anzahl der von solchen Ersuchen betroffenen Nutzer gesammelt in Zahlenbereichen angeben.

Criminal and Civil
Demands for Data
Number
Received
Responded
with Data
Criminal requests from US governmental agencies1 10 7
Criminal requests from foreign government agencies 3 0
Other third-party legal requests for user information 3 2

Number of NSL and FISA
process received
Number of customer
selectors targeted under
NSL and FISA process received
US government national security requests2 0-250 0-250

Wie auf unserer Seite Informationen für Strafverfolgungsbehörden beschrieben, müssen Ersuchen bezüglich Nutzerdaten bestimmte Kriterien erfüllen, bevor sie bearbeitet werden.

Auskunftsersuchen zu Nutzerdaten untersuchen wir äußerst sorgfältig und beantworten sie im kleinstmöglichen Umfang, den uns die Gesetzgebung sowie unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie gestatten. In vielen Fällen, auch bei Ersuchen zur nationalen Sicherheit, geben wir nicht alle im Rahmen des Auskunftsersuchens angeforderten Informationen frei. Eine richterliche Anordnung ist notwendig, um im Rahmen eines US-Auskunftsersuchens von einer US-Regierungsbehörde Zugriff auf die Inhalte eines Evernote-Kontos zu erlangen. Wir stellen die Inhalte eines Nutzerkontos Regierungsbehörden außerhalb der USA nur zur Verfügung, wenn der Nutzer in Übereinstimmung mit den US-amerikanischen Gesetzen seine ausdrückliche Zustimmung gibt.

Darüber hinaus haben wir es uns zur Regel gemacht, den betroffenen Nutzer zu informieren, wenn wir ein Auskunftsersuchen bezüglich der mit dem Evernote-Konto verbundenen Daten erhalten. Dies unterbleibt nur in ganz wenigen Fällen, wie auf der Seite Informationen für Strafverfolgungsbehörden aufgeführt wird.

Evernote ist ein Mitglied der Reform Government Surveillance und der Digital Due Diligence Coalition. Wir unterstützen die Bemühungen zur Reformierung von Verfahren und Gesetzen zur Regulierung der staatlichen Überwachung von Individuen und des Zugriffs auf ihre Informationen.

Transparenzbericht 2013

Transparenzbericht 2014

Transparenzbericht 2015


1 Dazu gehören US-Bundesbehörden wie das Federal Bureau of Investigation (FBI) sowie staatliche oder regionale Strafverfolgungsbehörden.

2 Derzeit gestattet uns die US-Regierung weder die genaue Anzahl der erhaltenen Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit offenzulegen noch die Anzahl von National Security Letters („NSLs“) von anderen Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit (wie richterliche Anordnungen gemäß des Foreign Intelligence Surveillance Act („FISA“)) abzugrenzen, es sei denn es werden Zahlenbereiche von jeweils 1000 Ersuchen angegeben. Wir sind der Meinung, dass diese Einschränkung die Transparenz vermindert und besonders Unternehmen wie uns schadet, die keine oder nur wenige Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit erhalten. Wenn wir Auskunft über niedrigere Zahlen geben möchten, müssen wir alle Arten von Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit in einen Bereich von 0 bis 250 einteilen, wie wir dies oben gemacht haben. Wir unterstützen die Bemühungen für mehr Transparenz im Hinblick auf Auskunftsersuchen zur nationalen Sicherheit.